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Andreas-Hahn-Stiftung finanziert mobiles Beatmungsgerät

01.12.2017

Mit einer Spende von rund 17.000 Euro finanziert die Andreas-Hahn-Stiftung die Anschaffung eines mobilen Beatmungsgeräts zur Erweiterung der klinischen Infrastruktur der BDH-Klinik Vallendar. Die Stiftung unterstützt die Einrichtung seit fast zwanzig Jahren und fördert schwerpunktmäßig das therapeutische Betreuungsangebot für junge Wachkomapatienten in der Region.

Andreas-Hahn-Stiftung finanziert mobiles Beatmungsgerät

Die langjährige Kooperation zwischen der Vallendarer Andreas-Hahn-Stiftung und der BDH-Klinik Vallendar ist um ein erfolgreiches Projekt reicher: Am 29. November übergab Stiftungsvorstand Alfred Hahn ein mobiles Beatmungsgerät des Herstellers „Dräger“. Das Oxylog® 3000plus steht nun Patienten zur Verfügung, die bei schwerer neurologischer Erkrankung die Atemfähigkeit eingebüßt haben. Es erleichtert Patiententransporte und ermöglicht eine belastungsarme Untersuchung im Computertomographen (CT), während derer der Beatmungsbedarf des jeweiligen Patienten selbständig ermittelt und gesichert wird. Klinikgeschäftsführer Thomas von Kessel sieht in der Integration innovativer Geräte ein Zeichen der Weiterentwicklung in den therapeutischen Prozessen der Klinik. Die neurologische Rehabilitation erlebte in den vergangenen Jahren spürbare Fortschritte. Gleichzeitig wächst der Behandlungsbedarf weiter: Mittelfristig werde die Kapazität von 34 Überwachungsbetten in der Akutversorgung der BDH-Klinik erweitert werden müssen, kündigte von Kessel am Rande der Übergabe an.

Im laufenden Jahr wurden in der Klinik mehr als 2000 Patienten mit zumeist schweren Einschränkungen infolge neurologischer Erkrankungen behandelt. Ziel der medizinisch-therapeutischen Behandlungskette ist die weitgehende Reintegration Betroffener in einen selbstbestimmten Alltag. Der medizintechnische Fortschritt und die kontinuierliche Weiterentwicklung der Klinikprozesse werden die Möglichkeiten der Therapie auch in den kommenden Jahren spürbar verbessern.

Hintergrund:
Die Andreas Hahn-Stiftung ist ein Projekt mit tragischem Hintergrund. Nach dem Unfalltod des 14-jährigen Sohnes Andreas im Jahre 1995, dem eine lange Phase des Wachkomas vorausgegangen war, gründete das Ehepaar Hahn die Stiftung, die seither Spenden für junge Wachkomapatienten und neurologische Einrichtungen wie die BDH-Klinik Vallendar sammelt.
Sollten Sie die Stiftungsarbeit unterstützen wollen, finden Sie auf der Homepage www.andreas-hahn-stfitung.de weitere Informationen.

Spenden können Sie folgendermaßen adressieren:
Andreas-Hahn-Stiftung
Sparkasse Koblenz
IBAN: DE39570501200004014700
BIC: MALADE51KOB

 

 

Über den BDH Bundesverband Rehabilitation

Der BDH ist die größte deutsche Fachorganisation auf dem Gebiet der Rehabilitation von neurologischen Patienten. Weiterhin bietet der BDH rechtliche Beratung und professionelle Vertretung vor Behörden und den Instanzen der Sozialgerichtsbarkeit sowie ehrenamtliche soziale Betreuung an. Die stationäre neurologische Rehabilitation nimmt einen wichtigen Stellenwert innerhalb des Leistungsangebotes des BDH ein, um Menschen nach einem Unfall oder sonstiger neurologischer und geriatrischer Krankheit Unterstützung auf dem Weg zurück ins Leben zu bieten.

Der BDH hat in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg auf dem Gebiet der neurologischen Rehabilitation Pionierarbeit geleistet und Einrichtungen gegründet, die bis heute Maßstäbe setzen und von allen gesetzlichen und privaten Krankenkassen, den Berufsgenossenschaften, Rentenversicherungen und Versorgungsämtern sowie der Bundesanstalt für Arbeit in Anspruch genommen werden. In der Trägerschaft des BDH befinden sich heute fünf über ganz Deutschland verteilte neurologische Kliniken. Dazu kommen das Rehabilitationszentrum für Jugendliche in Vallendar und das Neurologische Therapie- und Beratungszentrum Offenburg.

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