BDH-Magazin 7/8 2025

Ernährungsmanagements, wie die mund- gerechte Zubereitung der Nahrung oder das Andicken von Getränken. Weiterhin sollten die Ansprechpartnerinnen und -partner mit Telefonnummer und/oder E- Mail der nachversorgenden Stelle (Haus- ärztin/Hausarzt, Pflegedienst, Homecare- Unternehmen) ausgehändigt werden. Welche konkreten ernährungstherapeuti- schen Informationen sollten bei Entlassung und einer Fortführung der Ernährungsthera- pie angegeben werden? Eine Übersicht: • Kostform Normalkost, pürierte Kost, keine orale Kost (Sondenkost) Getränke: angedickt oder unangedickt • Trinknahrung Anzahl (Stück) • enterale Ernährung: Sondennahrung und Wasser (ml) Fließgeschwindigkeit (ml/h) • parenterale Ernährung, also Ernäh- rung über die Vene (ml) und Zusätze Fließgeschwindigkeit (ml/h) • Versorgungsbedarf Energie (kcal), Eiweiß (g), Fett (g), Koh- lenhydrate (g), Flüssigkeit (ml) Im Rahmen des Entlassmanagements kann die Rehabilitandin oder der Rehabilitand Wünsche äußern. Bei Bedarf kann der oder die Betroffene und/oder Angehörige im Umgang mit einer Sondennahrung sowie der dazugehörigen Ernährungspumpe ein- gewiesen werden und Übung darin erhal- ten. Wird in das häusliche Umfeld entlassen, kann es vorab durchaus sinnvoll sein, schon rechtzeitig einen Termin für den ersten Hausbesuch des Pflegedienstes oder des Homecare-Unternehmens zu vereinbaren. Poststationäre Versorgung Im Rahmen neurologischer Erkrankungen kommt es häufig zu Schluckstörungen, so- dass Rehabilitandinnen und Rehabilitanden mit einer enteralen Ernährung (Ernährung per Sonde) entlassen werden müssen. Hier wird die Verordnung der Sondennahrung di- rekt aus der Klinik heraus organisiert. Die Verordnung wird in Form einer Hilfsmittel- verordnung (Ernährungspumpe, Sonden- nahrung etc.) bereitgestellt. Die Verordnung einer medizinischen Er- nährungstherapie ist hingegen leider nur begrenzt möglich, da sie selbst keine Kas- senleistung darstellt. Ausnahmen gibt es bei Patientinnen und Patienten mit Muko- viszidose oder seltenen angeborenen Stoff- wechselstörungen – für sie kann eine Er- nährungstherapie direkt verordnet werden (Verordnungsmuster 13). Zutaten: • 1 kg Kartoffel • 3 EL Rapsöl • 1 Prise Salz • 1 EL Sesam • 250 g Magerquark • 5 EL Mineralwasser • frische Kräuter (Schnittlauch, Petersilie) Zubereitung: Kartoffeln waschen, schälen, halbie- ren und zu Schiffchen oder Stäbchen schneiden. Öl, Paprika, Salz und Sesam in einer großen Schüssel verrühren und mit den Kartoffeln vermengen. Stäbchen auf ein mit Backpapier aus- gelegtes Backblech legen und bei 170 Grad ca. 20-25 Minuten backen. Nach 15 Minuten einmal die Backofentür öffnen und die Feuchtigkeit entweichen lassen. Magerquark mit Mineralwasser cremig rühren. Mit frischen Kräutern, Knoblauch, Salz und Pfeffer abschmecken. Kartoffelstäbchen mit Sesam und Quarkdip 7/8 2025 BDH-MAGAZIN 17

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