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Deutschland muss sozialer werden

13.09.2018

Der Bundeshaushalt 2019 ist das sozialpolitische Kernstück des Parlamentarismus. Die Grundausrichtung des vorgelegten Bundeshaushalts weise grundsätzlich in die richtige Richtung, weil er soziale Ausgewogenheit anstrebe und den spürbaren Gerechtigkeitslücken in Deutschland in Teilen entgegenwirke, so die Bundesvorsitzende des Sozialverbands, Ilse Müller:

Deutschland muss sozialer werden

„Wir erleben aufbrechende Gräben in unserer Gesellschaft: Zwischen Arm und Reich, Alt und Jung, zwischen gut Ausgebildeten und Menschen ohne Erwerbskompetenzen, zwischen Geflüchteten und Einheimischen. Die Politik hat den Schlüssel in der Hand, den Fliehkräften mit mutiger sozialpolitischer Akzentsetzung gegenzusteuern. Sie muss einen Beitrag zur Versöhnung der gesellschaftlichen Konfliktfelder leisten. Sozialpolitik ist materialisierte Gerechtigkeits- und Teilhabepolitik, die sich auch steuerlich auswirken muss und in unterschiedliche Politikfeldern bis in die Bildungspolitik hinreicht. Zwei eminent wichtige Stellschrauben sind die Mietenpolitik sowie wirksame Schritte gegen Arbeitsverhältnisse, von denen die Arbeitnehmer nicht leben können. Wenn es uns gelingt, mit einem Bündel an Maßnahmen wie einer funktionierenden Mietpreisbremse, dem Wiederaufleben des sozialen Wohnungsbaus und der Entbürokratisierung von Bauvorhaben Druck vom Kessel zu nehmen und günstigen Wohnraum zu schaffen, wäre Vielen materiell geholfen.

Wir begrüßen es zudem ausdrücklich, dass Bund und Länder bald Hand in Hand arbeiten wollen und mehr Ressourcen bewegen, um frühkindliche Betreuung und die Bildungsträger in unserem Land zu stärken. Neben einer Investitionsoffensive in unsere Infrastruktur sichert ein steigendes Bildungsniveau Wohlstand in der Zukunft und garantiert individuelle soziale Sicherheit. Grundsätzlich zeichnet sich ab, dass die Politik materielle Sicherungslinien bei der Rente, bei der Grundsicherung und dem Erwerbsminderungsrisiko einzieht, die unsere Gesellschaft stabilisieren werden.“  

Über den BDH Bundesverband Rehabilitation

Der BDH, der große deutsche Sozialverband und Klinikträger, ist führend auf dem Gebiet der Rehabilitation von neurologischen Patienten. Der bietet BDH soziale und sozialrechtliche Beratung und professionelle Vertretung vor Behörden und den Instanzen der Sozialgerichtsbarkeit sowie ehrenamtliche soziale Betreuung an.

Der BDH hat in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg auf dem Gebiet der neurologischen Rehabilitation Pionierarbeit geleistet und Einrichtungen gegründet, die bis heute Maßstäbe setzen und von allen gesetzlichen und privaten Krankenkassen, den Berufsgenossenschaften, Rentenversicherungen und Versorgungsämtern sowie der Bundesanstalt für Arbeit in Anspruch genommen werden. In der Trägerschaft des BDH befinden sich heute fünf über ganz Deutschland verteilte neurologische Kliniken. Dazu kommen das Rehabilitationszentrum für Jugendliche in Vallendar und das Neurologische Therapie- und Beratungszentrum Offenburg.

Die stationäre neurologische Rehabilitation in den BDH-Kliniken nimmt einen wichtigen Stellenwert innerhalb des Leistungsangebotes des BDH ein, um Menschen nach einem Unfall oder sonstiger neurologischer und geriatrischer Krankheit Unterstützung auf dem Weg zurück ins Leben zu bieten.

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BDH Bundesverband Rehabilitation • Lievelingsweg 125 • 53119 Bonn • Tel. 02 28 / 9 69 84 - 0
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