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Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer übergibt Förderbescheid an die BDH-Klinik Elzach

14.11.2018

Hoher und sehr willkommener Besuch in der BDH-Klinik Elzach: am Mittwoch, den 14. November, überreichte Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer der BDH-Klinik Elzach in Anwesenheit des kompletten BDH-Bundesvorstandes einen Förderbescheid des Landes in Höhe von 6,25 Millionen Euro für den Erweiterungsbau.

Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer betonte in ihrer Ansprache: „Das Land sieht die Qualität, die Sie hier leisten; Sie sind einer der Big Player in der Gesundheitslandschaft! Baden-Württemberg stellt sich seiner Verantwortung für eine leistungsfähige und bedarfsgerechte Krankenhausversorgung vor allem auch im ländlichen Raum. Wir tragen mit dieser Förderung einem steigenden Bedarf an neurologischer Frührehabilitation beispielsweise nach Unfällen oder Schlaganfällen Rechnung, deren Versorgung dadurch erheblich verbessert wird. Gefördert werden hier die anteiligen Kosten von zunächst 20 Betten.“

Geschäftsführer Daniel Charlton bedankte sich für die Unterstützung: „Die neurologische Frührehabilitation erfordert eine hochkomplexe apparative und räumliche Ausstattung, deren Anforderungen wir mit dem Ergänzungsbau gerecht werden. Wir freuen uns, dass das Land Baden-Württemberg die Wichtigkeit erkannt hat und uns finanziell unterstützt.“
Insgesamt sollen durch den Erweiterungsbau 52 Betten mit einem Diagnostikbereich und einer Liegendkrankenanfahrt geschaffen werden. Regierungspräsidentin Schäfer sicherte zu, dass sich das Land über die nunmehr bewilligte Förderung hinaus in einer weiteren Tranche auch an den verbleibenden Kosten des Erweiterungsbaus beteiligen wird. Insgesamt wird mit Kosten in Höhe von rund 24 Millionen Euro gerechnet.

In der Klinik werden im Rahmen der neurologischen Frührehabilitation schwere und komplexe Erkrankungen behandelt. Dazu zählen auch komatöse, beatmete, bewusstseinsgestörte, komplett gelähmte oder kommunikationsunfähige Patientinnen und Patienten. Aufgrund der weiterentwickelten Möglichkeiten der Akutmedizin haben sich in den letzten Jahren die Überlebenschancen auch bei schwersten Schädel-Hirn-Traumata deutlich verbessert.

Die BDH-Klinik Elzach stellt dabei eine wichtige Schnittstelle zwischen der Intensivmedizin in Akutkrankenhäusern und der klassischen Rehabilitationsmedizin dar. Die Klinik arbeitet eng mit zahlreichen Krankenhäusern in der Region zusammen, ist ein überregionales Zentrum für die neurologische Intensiv- und Beatmungsmedizin und größter Einzelstandort für die neurologische Frührehabilitation Phase B in Baden-Württemberg. Mit über 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist die Klinik größter Arbeitgeber Elzachs.

Die Übergabe des Förderbescheides fand im Beisein des BDH-Bundesvorstandes sowie des Bürgermeisters von Elzach Roland Tibi, statt. Im Anschluss besichtigte Regierungspräsidentin Bärbel Schäfer die Klinik und sprach mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Seit einem knappen halben Jahr laufen die Bauarbeiten für einen Erweiterungsbau: Aktuell werden Pfahlgründungen sowie Erd- und Entwässerungsarbeiten durchgeführt, die bis Ende 2018 fertiggestellt werden sollen. Der Rohbau wird aller Voraussicht nach Anfang 2019 starten. Die zwei modernen Stationen für Intensivbehandlung und Intermediate Care werden ergänzt mit der erforderlichen Infrastruktur.

Über den BDH Bundesverband Rehabilitation

Der BDH, der große deutsche Sozialverband und Klinikträger, ist führend auf dem Gebiet der Rehabilitation von neurologischen Patienten. Der bietet BDH soziale und sozialrechtliche Beratung und professionelle Vertretung vor Behörden und den Instanzen der Sozialgerichtsbarkeit sowie ehrenamtliche soziale Betreuung an.

Der BDH hat in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg auf dem Gebiet der neurologischen Rehabilitation Pionierarbeit geleistet und Einrichtungen gegründet, die bis heute Maßstäbe setzen und von allen gesetzlichen und privaten Krankenkassen, den Berufsgenossenschaften, Rentenversicherungen und Versorgungsämtern sowie der Bundesanstalt für Arbeit in Anspruch genommen werden. In der Trägerschaft des BDH befinden sich heute fünf über ganz Deutschland verteilte neurologische Kliniken in Braunfels (Hessen), Elzach (Baden-Württemberg), Greifswald (Mecklenburg-Vorpommern), Hessisch  Oldendorf (Niedersachsen) und Vallendar (Rheinland-Pfalz) . Dazu kommen die BDH-Klinik Waldkirch für Chirurgie und Innere Medizin, das Rehabilitationszentrum für Jugendliche in Vallendar und das BDH-Therapiezentrum Ortenau mit Standorten in Offenburg und Gengenbach. 

Die stationäre neurologische Rehabilitation in den BDH-Kliniken nimmt einen wichtigen Stellenwert innerhalb des Leistungsangebotes des BDH ein, um Menschen nach einem Unfall oder sonstiger neurologischer und geriatrischer Krankheit Unterstützung auf dem Weg zurück ins Leben zu bieten.

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