Der demografische Wandel fordert die gesetzliche Rentenversicherung heraus

02.01.2019

Die gesetzlichen Krankenkassen haben, ebenso wie der Gesundheitsfonds, im zweiten Jahr in Folge einen Überschuss erzielt. Kassen und Gesundheitsfonds sitzen zusammen auf 28,3 Milliarden Euro an Versichertengeldern. Dennoch nehmen die wenigsten Krankenkassen den von den Versicherten alleine zu tragenden Zusatzbeitrag von in der Regel einem Prozent zurück. Das Horten von Beiträgen der Versicherten entspricht kaum dem gesetzlichen Auftrag der zweckentsprechenden und wirtschaftlichen Mittelverwendung.

Der demografische Wandel fordert die gesetzliche Rentenversicherung heraus

In einem Beitrag für die aktuelle Ausgabe 1/2019 der Zeitschrift "KU Gesundheitsmanagement" stellt die BDH-Bundesgeschäftsführerin Luitgard Lemmer vor diesem Hintergrund die Frage, ob die gesetzliche Rentenversicherung ihrer Verpflichtung zur Rehabilitation für die Erwerbstätigen der Baby-Boomer-Generation ausreichend nachkommt. In Deutschland waren 2016 rund 9,23 Prozent aller Einwohner mindestens 50 Prozent schwerbehindert. Diese Schwerbehinderungen häufen sich in den Lebensjahren 45 – 55 mit 11,96 Prozent und in den Lebensjahren 55 – 65 mit sogar 21,39 Prozent. Angesichts des bundesweiten Fachkräftemangels muss alles daran gesetzt werden, gerade die Babyboomer arbeitsfähig zu halten. Nicht ein Abbau des Reha-Budgets ist daher sinnvoll, sondern vielmehr eine Erhöhung!
Mit freundlicher Genehmigung der Mediengruppe Oberfranken - Fachverlage GmbH & Co. KG ist hier der komplette Artikel von Luitgard Lemmer zu lesen.

                                                                                                                                                                                                                                        Bild: fotolia.com, hobbitfoot

Über den BDH Bundesverband Rehabilitation

Der BDH, der große deutsche Sozialverband und Klinikträger, ist führend auf dem Gebiet der Rehabilitation von neurologischen Patienten. Der bietet BDH soziale und sozialrechtliche Beratung und professionelle Vertretung vor Behörden und den Instanzen der Sozialgerichtsbarkeit sowie ehrenamtliche soziale Betreuung an.

Der BDH hat in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg auf dem Gebiet der neurologischen Rehabilitation Pionierarbeit geleistet und Einrichtungen gegründet, die bis heute Maßstäbe setzen und von allen gesetzlichen und privaten Krankenkassen, den Berufsgenossenschaften, Rentenversicherungen und Versorgungsämtern sowie der Bundesanstalt für Arbeit in Anspruch genommen werden. In der Trägerschaft des BDH befinden sich heute fünf über ganz Deutschland verteilte neurologische Kliniken in Braunfels (Hessen), Elzach (Baden-Württemberg), Greifswald (Mecklenburg-Vorpommern), Hessisch  Oldendorf (Niedersachsen) und Vallendar (Rheinland-Pfalz) . Dazu kommen die BDH-Klinik Waldkirch für Chirurgie und Innere Medizin, das Rehabilitationszentrum für Jugendliche in Vallendar und das BDH-Therapiezentrum Ortenau mit Standorten in Offenburg und Gengenbach. 

Die stationäre neurologische Rehabilitation in den BDH-Kliniken nimmt einen wichtigen Stellenwert innerhalb des Leistungsangebotes des BDH ein, um Menschen nach einem Unfall oder sonstiger neurologischer und geriatrischer Krankheit Unterstützung auf dem Weg zurück ins Leben zu bieten.

 
Facebook

BDH Bundesverband Rehabilitation • Lievelingsweg 125 • 53119 Bonn • Tel. 02 28 / 9 69 84 - 0
ImpressumDatenschutz

Facebook

BDH Bundesverband Rehabilitation
Lievelingsweg 125
53119 Bonn
Tel. 02 28 / 9 69 84 - 0
ImpressumDatenschutz