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BDH fordert Streichung des Mehrkosten-Vorbehalts

26.03.2019

Der BDH drängt darauf, den sogenannten Mehrkosten-Vorbehalt abzuschaffen. Dieser sei in zahlreichen Fällen ein Hindernis, der vielen Menschen mit Handicap den Schritt ein selbstbestimmtes Leben verstelle und sie zwinge, in Wohneinrichtungen zu leben, so Ilse Müller, Vorsitzende des Sozialverbands. Niemand dürfe gegen seinen Willen gezwungen werden, in einer besonderen Wohnform zu leben. Die UN-Behindertenrechtskonvention müsse als Aufruf verstanden werden, die Gesellschaft zu einem teilhabegerechten Raum umzubauen:

„Die Politik hat sich ohne wenn und aber zu einer Teilhabepolitik für Menschen mit körperlichen oder kognitiven Behinderungen verpflichtet. Mit der Ratifikation der UN-Behindertenrechtskonvention vor zehn Jahren sollte ein Paradigmenwechsel eingeleitet werden, der Ämterwillkür beseitigt und Menschen mit Handicap, auch unter Inanspruchnahme von Assistenzleistungen, selbstbestimmt am Alltag unserer Gesellschaft teilzunehmen. Wir plädieren daher dringend dafür, den Mehrkosten-Vorbehalt abzuschaffen, der in zahlreichen Fällen verhindert, dass Betroffene die notwendige Assistenz erhalten, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Die Zahl der behinderten Menschen, die in Wohneinrichtungen leben, stieg in diesem Zeitraum um 20 Prozent auf 200.000 Personen. Hier muss sich die Politik strecken und dem selbstgesteckten Anspruch gerecht werden, Teilhabebedingungen zu garantieren, die den Schritt in eine selbstbestimmte Existenz tatsächlich fördern. Dies ist ohne eine Aufstockung der Mittel für die nötigen Unterstützungsleistungen aber nicht möglich.“  

Über den BDH Bundesverband Rehabilitation

Der BDH, der große deutsche Sozialverband und Klinikträger, ist führend auf dem Gebiet der Rehabilitation von neurologischen Patienten. Der bietet BDH soziale und sozialrechtliche Beratung und professionelle Vertretung vor Behörden und den Instanzen der Sozialgerichtsbarkeit sowie ehrenamtliche soziale Betreuung an.

Der BDH hat in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg auf dem Gebiet der neurologischen Rehabilitation Pionierarbeit geleistet und Einrichtungen gegründet, die bis heute Maßstäbe setzen und von allen gesetzlichen und privaten Krankenkassen, den Berufsgenossenschaften, Rentenversicherungen und Versorgungsämtern sowie der Bundesanstalt für Arbeit in Anspruch genommen werden. In der Trägerschaft des BDH befinden sich heute fünf über ganz Deutschland verteilte neurologische Kliniken in Braunfels (Hessen), Elzach (Baden-Württemberg), Greifswald (Mecklenburg-Vorpommern), Hessisch  Oldendorf (Niedersachsen) und Vallendar (Rheinland-Pfalz) . Dazu kommen die BDH-Klinik Waldkirch für Chirurgie und Innere Medizin, das Rehabilitationszentrum für Jugendliche in Vallendar und das BDH-Therapiezentrum Ortenau mit Standorten in Offenburg und Gengenbach. 

Die stationäre neurologische Rehabilitation in den BDH-Kliniken nimmt einen wichtigen Stellenwert innerhalb des Leistungsangebotes des BDH ein, um Menschen nach einem Unfall oder sonstiger neurologischer und geriatrischer Krankheit Unterstützung auf dem Weg zurück ins Leben zu bieten.

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BDH Bundesverband Rehabilitation • Lievelingsweg 125 • 53119 Bonn • Tel. 02 28 / 9 69 84 - 0 • E-Mail schreiben
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