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Pflegeversicherung weiterentwickeln

29.04.2019

Jubiläen bieten die Gelegenheit innezuhalten, Bilanz zu ziehen und strategische Neujustierungen vorzunehmen. Vor 25 Jahren wurde die gesetzliche Pflegeversicherung aus der Taufe gehoben. Nun sei es an der Zeit, wichtige Weichenstellungen vorzunehmen und die Gesellschaft auf die schweren Jahre demografischer Transformation vorzubereiten, fordert die Vorsitzende des BDH Bundesverband Rehabilitation, Ilse Müller:

„Es war ein gesellschaftspolitischer Meilenstein mit Weitsicht, als das Parlament vor 25 Jahren in einer parteiübergreifenden Koalition die Einführung der Pflegeversicherung beschloss. Sie ist gegenwärtig mit ihrem Leistungsspektrum als Scharnier zwischen den Generationen in einer rasch alternden Gesellschaft nicht mehr wegzudenken. Allerdings bedarf sie seit längerem einer konsequenten Weiterentwicklung. Grundsätzlich leidet die Pflege an einem Personalmangel, fehlenden beruflichen Perspektiven für den Nachwuchs und steigenden Eigenanteilen auf Seiten der Pflegebedürftigen und ihren Familien. Wir plädieren dafür, den Eigenanteil grundsätzlich zu fixieren und Kalkulierbarkeit für die Versicherten zu garantieren. Die Differenz entfiele vollständig auf die Versicherung. Selbstverständlich wird es mittelfristig zu Beitragsanhebungen kommen müssen, um den erforderlichen Kapazitätsausbau im Pflegesektor, die qualitativen Leistungssprünge mit einem verbesserten Personalschlüssel, aber eben auch die Begrenzung der Eigenanteile gegenzufinanzieren. Jetzt ist es an der Zeit, die Weichenstellungen vorzunehmen, um aus der Pflegeversicherung eine verlässliche soziale Brandmauer zu errichten, die den Menschen und ihren Familien auch in schweren Krisenzeiten wirtschaftlichen Halt gibt.“ 

Über den BDH Bundesverband Rehabilitation

Der BDH, der große deutsche Sozialverband und Klinikträger, ist führend auf dem Gebiet der Rehabilitation von neurologischen Patienten. Der bietet BDH soziale und sozialrechtliche Beratung und professionelle Vertretung vor Behörden und den Instanzen der Sozialgerichtsbarkeit sowie ehrenamtliche soziale Betreuung an.

Der BDH hat in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg auf dem Gebiet der neurologischen Rehabilitation Pionierarbeit geleistet und Einrichtungen gegründet, die bis heute Maßstäbe setzen und von allen gesetzlichen und privaten Krankenkassen, den Berufsgenossenschaften, Rentenversicherungen und Versorgungsämtern sowie der Bundesanstalt für Arbeit in Anspruch genommen werden. In der Trägerschaft des BDH befinden sich heute fünf über ganz Deutschland verteilte neurologische Kliniken. Dazu kommen das Rehabilitationszentrum für Jugendliche in Vallendar und das Neurologische Therapie- und Beratungszentrum Offenburg.

Die stationäre neurologische Rehabilitation in den BDH-Kliniken nimmt einen wichtigen Stellenwert innerhalb des Leistungsangebotes des BDH ein, um Menschen nach einem Unfall oder sonstiger neurologischer und geriatrischer Krankheit Unterstützung auf dem Weg zurück ins Leben zu bieten.

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BDH Bundesverband Rehabilitation • Lievelingsweg 125 • 53119 Bonn • Tel. 02 28 / 9 69 84 - 0
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