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Mindestlohn muss vor Altersarmut schützen

09.07.2019

Nach wie vor hapert es nach Ansicht des Deutschen Gewerkschaftsbunds an der Durchsetzung des Mindestlohns. Der BDH Bundesverband Rehabilitation e.V. mahnt neben effektiverer Kontrolle zudem eine deutliche Anhebung an. Ein wirksamer Mindestlohn müsse auch vor Altersarmut schützen, fordert die Vorsitzende des Verbands, Ilse Müller:

„Wenn wir den Kampf gegen Altersarmut ernst nehmen, müssen wir bereit sein, den Mindestlohn deutlich anzuheben. Die Wirtschaft besitzt seit den einschneidenden Sozialreformen der Agenda 2010 zahlreiche Instrumente, flexibel auf Kapazitätsschwankungen reagieren zu können. Da ist es nur recht und billig, wenn die Betriebe ihren Beitrag leisten, Menschen vor Altersarmut zu schützen, deren Erwerbsleben nicht selten durch berufliche Unsicherheit und existenziellen Kampf bestimmt ist, wie wir das aus der Leiharbeitsbranche kennen. Ein sozial austarierter Mindestlohn muss die wirtschaftliche Seite der für viele Menschen nicht erreichbaren Teilhabegerechtigkeit während der Berufstätigkeit und der späteren Rentenzeit absichern. Mit Blick auf die deutlich ansteigenden Lebenshaltungskosten, die in urbanen Zentren anziehenden Mieten, bedarf es dringend einer Revision des Mindestlohnniveaus.“

Über den BDH Bundesverband Rehabilitation

Der BDH, der große deutsche Sozialverband und Klinikträger, ist führend auf dem Gebiet der Rehabilitation von neurologischen Patienten. Der bietet BDH soziale und sozialrechtliche Beratung und professionelle Vertretung vor Behörden und den Instanzen der Sozialgerichtsbarkeit sowie ehrenamtliche soziale Betreuung an.

Der BDH hat in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg auf dem Gebiet der neurologischen Rehabilitation Pionierarbeit geleistet und Einrichtungen gegründet, die bis heute Maßstäbe setzen und von allen gesetzlichen und privaten Krankenkassen, den Berufsgenossenschaften, Rentenversicherungen und Versorgungsämtern sowie der Bundesanstalt für Arbeit in Anspruch genommen werden. In der Trägerschaft des BDH befinden sich heute fünf über ganz Deutschland verteilte neurologische Kliniken in Braunfels (Hessen), Elzach (Baden-Württemberg), Greifswald (Mecklenburg-Vorpommern), Hessisch  Oldendorf (Niedersachsen) und Vallendar (Rheinland-Pfalz) . Dazu kommen die BDH-Klinik Waldkirch für Chirurgie und Innere Medizin, das Rehabilitationszentrum für Jugendliche in Vallendar und das BDH-Therapiezentrum Ortenau mit Standorten in Offenburg und Gengenbach. 

Die stationäre neurologische Rehabilitation in den BDH-Kliniken nimmt einen wichtigen Stellenwert innerhalb des Leistungsangebotes des BDH ein, um Menschen nach einem Unfall oder sonstiger neurologischer und geriatrischer Krankheit Unterstützung auf dem Weg zurück ins Leben zu bieten.

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BDH Bundesverband Rehabilitation • Lievelingsweg 125 • 53119 Bonn • Tel. 02 28 / 9 69 84 - 0
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