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Rentenlücke schließen

26.09.2019

Zahlen der Universität Mannheim und der Tilburg University belegen eine Rentenlücke zwischen Männern und Frauen von durchschnittlich 26 Prozent. Der BDH Bundesverband Rehabilitation e.V. fordert die Einführung einer Grundrente und tiefgreifendere Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Dazu erklärt die Vorsitzende des Verbandes, Ilse Müller:

 „Die deutliche Rentenlücke zwischen Männern und Frauen weist auf die nach wie vor erheblichen wirtschaftlichen Gerechtigkeitslücken zwischen den Geschlechtern hin. Die Bundesregierung wäre gut beraten, Menschen rentenrechtlich besserzustellen, die durch Erziehungs- und Pflegeleistungen Erwerbslücken aufweisen und später mit niedrigeren Rentenansprüchen bestraft werden.

Da Pflege und Erziehung nach wie vor zu einem großen Teil von Frauen geleistet werden, muss der Staat im Bereich der Betreuungsinfrastruktur nachlegen und den Ausbau von Ganztagsschulen und KITAs weiter vorantreiben. Arbeitsrechtlich ist es wichtig, mit flexibleren Arbeitszeitmodellen auf die wachsenden Belastungen durch private Pflegefälle zu reagieren und den Wechsel zwischen der Arbeit und Pflege- sowie Erziehungszeiten besser abzusichern.

Grundsätzlich ist die Einführung einer Grundrente wegweisend für die Zukunft. Sie kann Druck vom Kessel nehmen und Altersarmut abfedern. Und sie sollte aus Steuermitteln des Bundes kofinanziert werden, um sie auch deutlich als gesamtgesellschaftliche Aufgabe einer Leistung der öffentlichen Daseinsvorsorge zu kennzeichnen.“

Über den BDH Bundesverband Rehabilitation

Der BDH, der große deutsche Sozialverband und Klinikträger, ist führend auf dem Gebiet der Rehabilitation von neurologischen Patienten. Der bietet BDH soziale und sozialrechtliche Beratung und professionelle Vertretung vor Behörden und den Instanzen der Sozialgerichtsbarkeit sowie ehrenamtliche soziale Betreuung an.

Der BDH hat in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg auf dem Gebiet der neurologischen Rehabilitation Pionierarbeit geleistet und Einrichtungen gegründet, die bis heute Maßstäbe setzen und von allen gesetzlichen und privaten Krankenkassen, den Berufsgenossenschaften, Rentenversicherungen und Versorgungsämtern sowie der Bundesanstalt für Arbeit in Anspruch genommen werden. In der Trägerschaft des BDH befinden sich heute fünf über ganz Deutschland verteilte neurologische Kliniken in Braunfels (Hessen), Elzach (Baden-Württemberg), Greifswald (Mecklenburg-Vorpommern), Hessisch  Oldendorf (Niedersachsen) und Vallendar (Rheinland-Pfalz) . Dazu kommen die BDH-Klinik Waldkirch für Chirurgie und Innere Medizin, das Rehabilitationszentrum für Jugendliche in Vallendar und das BDH-Therapiezentrum Ortenau mit Standorten in Offenburg und Gengenbach. 

Die stationäre neurologische Rehabilitation in den BDH-Kliniken nimmt einen wichtigen Stellenwert innerhalb des Leistungsangebotes des BDH ein, um Menschen nach einem Unfall oder sonstiger neurologischer und geriatrischer Krankheit Unterstützung auf dem Weg zurück ins Leben zu bieten.

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BDH Bundesverband Rehabilitation • Lievelingsweg 125 • 53119 Bonn • Tel. 02 28 / 9 69 84 - 0 • E-Mail schreiben
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