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Organspende: Bundestag beschließt Einwilligungslösung

20.01.2020

Mit 432 von 674 Stimmen verabschiedete der Deutsche Bundestag am 16. Januar die von der Grünen-Vorsitzenden Annalena Baerbock und Katja Kipping (Linke) initiierte Zustimmungslösung im Falle von Organspenden.

Die von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) und dem SPD-Politiker Karl Lauterbach promovierte doppelte Widerspruchslösung, die vorsah, dass jeder Bürger bis zu seiner klaren Ablehnung automatisch als Organspender gilt, ist dagegen gescheitert. Für diesen Weg der Solidarität und Menschlichkeit hatte auch der BDH im Vorfeld votiert. Die neue Regelung sieht vor, dass künftig im Turnus von zehn Jahren Ausweisbehörden Antragsteller beim Abholen der Ausweispapiere auf das Thema ansprechen. Zudem sind Hausärzte angehalten, alle zwei Jahre über Organspenden zu informieren und so das Problembewusstsein der Bürger zu schärfen. Grundsätzlich bedeutet die Novellierung damit keine grundsätzliche Richtungsänderung bei Organspenden. Seit 1997 regelte das Transplantationsgesetz die Organspende. Das Gesetz sah vor, dass Organentnahmen ausschließlich im Falle einer eindeutigen Zustimmung zulässig waren. Voraussetzung war der Hirntod des Patienten. Derzeit warten allein hierzulande 9.400 Patienten auf ein Spenderorgan. 932 Menschen haben 2018 nach ihrem Tod ihre Organe gespendet - ein trauriger Tag für die Menschen, die händeringend auf ein Spenderorgan warten. Hier können Sie sich über Organspenden informieren: www.dso.de

(Foto: jasmin777, Pixabay)

Über den BDH Bundesverband Rehabilitation

Der BDH, der große deutsche Sozialverband und Klinikträger, ist führend auf dem Gebiet der Rehabilitation von neurologischen Patienten. Der bietet BDH soziale und sozialrechtliche Beratung und professionelle Vertretung vor Behörden und den Instanzen der Sozialgerichtsbarkeit sowie ehrenamtliche soziale Betreuung an.

Der BDH hat in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg auf dem Gebiet der neurologischen Rehabilitation Pionierarbeit geleistet und Einrichtungen gegründet, die bis heute Maßstäbe setzen und von allen gesetzlichen und privaten Krankenkassen, den Berufsgenossenschaften, Rentenversicherungen und Versorgungsämtern sowie der Bundesanstalt für Arbeit in Anspruch genommen werden. In der Trägerschaft des BDH befinden sich heute fünf über ganz Deutschland verteilte neurologische Kliniken in Braunfels (Hessen), Elzach (Baden-Württemberg), Greifswald (Mecklenburg-Vorpommern), Hessisch  Oldendorf (Niedersachsen) und Vallendar (Rheinland-Pfalz) . Dazu kommen die BDH-Klinik Waldkirch für Chirurgie und Innere Medizin, das Rehabilitationszentrum für Jugendliche in Vallendar und das BDH-Therapiezentrum Ortenau mit Standorten in Offenburg und Gengenbach. 

Die stationäre neurologische Rehabilitation in den BDH-Kliniken nimmt einen wichtigen Stellenwert innerhalb des Leistungsangebotes des BDH ein, um Menschen nach einem Unfall oder sonstiger neurologischer und geriatrischer Krankheit Unterstützung auf dem Weg zurück ins Leben zu bieten.

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