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Mindestrente nicht weiter vertagen

04.02.2020

Der BDH Bundesverband Rehabilitation e.V. fordert die Bundesregierung auf, die mehrfach angekündigte Einführung einer Mindestrente nicht weiter zu verschieben. Die Mindestrente sei eine wichtige finanzielle Haltelinie im Kampf gegen Altersarmut, so die Vorsitzende des Sozialverbands, Ilse Müller:

 „Wir fordern von der Bundesregierung einen klaren Fahrplan, um die gesetzliche Rente so schnell wie möglich mit einer Mindestrente wetterfest zu machen. Aus demografischen und ökonomischen Gründen wird das Rentensystem stets eine Dauerbaustelle bleiben. Umso wichtiger ist es, das Vertrauen in das Generationenprojekt der Umlagefinanzierung zu festigen, indem die seit langem angekündigte Einführung einer Grund- oder Respektrente wie geplant im nächsten Jahr umgesetzt wird. Wer 35 Jahre lang gearbeitet hat, oder mit Kindererziehung und Pflegezeiten einen wichtigen Beitrag zum Gelingen des gesellschaftlichen Zusammenhalts geleistet hat, sollte mit einer teilhabegerechten Mindestrente in einer wohlhabenden Gesellschaft wie der deutschen im Alter abgesichert sein. Das Brett muss die Berliner Koalition nun bohren.“

Über den BDH Bundesverband Rehabilitation

Der BDH, der große deutsche Sozialverband und Klinikträger, ist führend auf dem Gebiet der Rehabilitation von neurologischen Patienten. Der BDH bietet soziale und sozialrechtliche Beratung und professionelle Vertretung vor Behörden und den Instanzen der Sozialgerichtsbarkeit sowie ehrenamtliche soziale Betreuung an.

Der BDH hat in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg auf dem Gebiet der neurologischen Rehabilitation Pionierarbeit geleistet und Einrichtungen gegründet, die bis heute Maßstäbe setzen und von allen gesetzlichen und privaten Krankenkassen, den Berufsgenossenschaften, Rentenversicherungen und Versorgungsämtern sowie der Bundesanstalt für Arbeit in Anspruch genommen werden. In der Trägerschaft des BDH befinden sich heute fünf über ganz Deutschland verteilte neurologische Kliniken in Braunfels (Hessen), Elzach (Baden-Württemberg), Greifswald (Mecklenburg-Vorpommern), Hessisch  Oldendorf (Niedersachsen) und Vallendar (Rheinland-Pfalz) . Dazu kommen die BDH-Klinik Waldkirch für Chirurgie und Innere Medizin, das Rehabilitationszentrum für Jugendliche in Vallendar und das BDH-Therapiezentrum Ortenau mit Standorten in Offenburg und Gengenbach. 

Die stationäre neurologische Rehabilitation in den BDH-Kliniken nimmt einen wichtigen Stellenwert innerhalb des Leistungsangebotes des BDH ein, um Menschen nach einem Unfall oder sonstiger neurologischer und geriatrischer Krankheit Unterstützung auf dem Weg zurück ins Leben zu bieten.

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BDH Bundesverband Rehabilitation • Lievelingsweg 125 • 53119 Bonn • Tel. 02 28 / 9 69 84 - 0 • E-Mail schreiben
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