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BDH plädiert für Pflegevollversicherung

02.03.2020

Etwa ein Drittel der Bewohner von Pflegeheimen bezieht Sozialhilfeleistungen. Hier bestehe dringender Handlungsbedarf, fordert die Vorsitzende des BDH Bundesverband Rehabilitation e.V. Der Verband plädiert für die Einführung einer Pflegevollversicherung, um den finanziellen Rahmen für einen langfristigen Qualitätssprung in der Pflege abzustecken und Familien zu entlasten:

BDH plädiert für Pflegevollversicherung

 „Wir verstehen die Zahlen des Qualitätsausschuss Pflege als deutliche Handlungsanweisung, den wachsenden Personalbedarf in stationären Pflegeeinrichtungen mit geeigneten Maßnahmen einzuleiten. Für uns zählt gute Pflege zu den politischen Schwerpunktaufgaben einer alternden Gesellschaft. Es muss klar sein, dass eine Verbesserung der stationären Pflegeleistungen nur durch einen spürbaren Beschäftigungsaufbau erzielt werden kann. Die dann anfallenden Kosten zwingt die Politik zu einer gerechten Lastenverteilung. Es darf aber nicht zu einer weiteren Kostenbelastung für Pflegebedürftige und Angehörige kommen. Wir fordern die Bundesregierung auf, die drohende Kostenspirale durch die Einführung einer Pflegevollversicherung zu unterbrechen. Eine Neuordnung der Pflegeversicherung sollte unbedingt eine deutliche Verringerung der Eigenanteile zur Finanzierung der stationären Pflegekosten mit sich bringen. Nach wie vor bedeutet Pflegebedürftigkeit für eine wachsende Zahl von Menschen und Familien Armut. Das dürfen wir nicht länger hinnehmen.“

Über den BDH Bundesverband Rehabilitation

Der BDH, der große deutsche Sozialverband und Klinikträger, ist führend auf dem Gebiet der Rehabilitation von neurologischen Patienten. Der BDH bietet soziale und sozialrechtliche Beratung und professionelle Vertretung vor Behörden und den Instanzen der Sozialgerichtsbarkeit sowie ehrenamtliche soziale Betreuung an.

Der BDH hat in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg auf dem Gebiet der neurologischen Rehabilitation Pionierarbeit geleistet und Einrichtungen gegründet, die bis heute Maßstäbe setzen und von allen gesetzlichen und privaten Krankenkassen, den Berufsgenossenschaften, Rentenversicherungen und Versorgungsämtern sowie der Bundesanstalt für Arbeit in Anspruch genommen werden. In der Trägerschaft des BDH befinden sich heute fünf über ganz Deutschland verteilte neurologische Kliniken in Braunfels (Hessen), Elzach (Baden-Württemberg), Greifswald (Mecklenburg-Vorpommern), Hessisch  Oldendorf (Niedersachsen) und Vallendar (Rheinland-Pfalz) . Dazu kommen die BDH-Klinik Waldkirch für Chirurgie und Innere Medizin, das Rehabilitationszentrum für Jugendliche in Vallendar und das BDH-Therapiezentrum Ortenau mit Standorten in Offenburg und Gengenbach. 

Die stationäre neurologische Rehabilitation in den BDH-Kliniken nimmt einen wichtigen Stellenwert innerhalb des Leistungsangebotes des BDH ein, um Menschen nach einem Unfall oder sonstiger neurologischer und geriatrischer Krankheit Unterstützung auf dem Weg zurück ins Leben zu bieten.

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