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Das Corona-Virus in Deutschland

06.03.2020

Am Anfang war es eine Meldung unter vielen anderen und sehr weit weg. Zum Jahreswechsel ging bei der Weltgesundheitsorganisation WHO eine Meldung chinesischer Behörden ein, dass sich in der 11-Millionen-Metropole Wuhan Fälle von Lungenentzündungen mit unklarer Ursache häuften.

Richtiges und häufiges Händewaschen ist eine effektive Maßnahme gegen Infektionen

Als Erreger wurde wenige Tage später ein neuartiges Coronavirus identifiziert, das SARS-CoV-2. Trotz zum Teil drastischer Maßnahmen der chinesischen Verantwortlichen, die Erkrankungswelle einzudämmen, breitete sich das Virus schnell über die Grenzen der Volksrepublik aus und erreichte Ende Januar Europa und den nahen Osten.
Mittlerweise hat die Weltgesundheitsorganisation WHO wegen der Epidemie den internationalen Gesundheitsnotstand ausgerufen. Lokale Schwerpunkte in Europa sind Frankreich, Italien – und auch Deutschland. In Deutschland, wo Stand 6. März noch keine Opfer zu beklagen sind, hat sich das Virus rasch ausgebreitet, die Zahl der Infizierten steigt schnell. Da es sich bei der Corona-Epidemie um ein dynamisches Geschehen handelt, ändert sich die Situation natürlich rasch, insbesondere über die konkrete Gefährlichkeit können nur vorläufige Aussagen getroffen werden. Dasselbe gilt für die Fragen, wie leicht das Virus Menschen infizieren kann und wie schnell Infizierte welche Symptome entwickeln.
Das Robert-Koch-Institut, die zentrale Einrichtung der Bundesregierung auf dem Gebiet der Krankheitsüberwachung und –prävention, rechnet in Deutschland mit weiteren Fällen, Infektionsketten und Ausbrüchen und geht von einer weltweiten Ausbreitung des Virus aus.
Viele Krankheitsverläufe sind mild, bei einem Teil der Patienten kommt es zu schwereren Verläufen mit Atemproblemen und Lungenentzündungen. Todesfälle traten bisher vor allem bei älteren Patienten auf und/oder solchen auf, die unter chronischen Vorerkrankungen litten. Die Übertragung von Mensch zu Mensch geschieht vor allem über Tröpfcheninfektion, also durch Husten oder Niesen und indirekt über die Hände.

Mit Recht weist das Bundesgesundheitsministerium darauf hin, dass Deutschland auf eine Epidemie mit dem neuartigen Virus bestmöglich vorbereitet ist. Mit seinem Netzwerk von Kompetenzzentren und Spezialkliniken, dem sehr guten Krankheitswarn- und Meldesystem ist das deutsche Gesundheitswesen gut aufgestellt, auch wenn zum jetzigen Zeitpunkt niemand exakt vorhersagen kann, wie sich das Geschehen entwickeln wird.
Die deutschen Behörden reagieren besonnen, etliche Großveranstaltungen wurden abgesagt. Zur Panik, darauf weisen Ärztevertreter und Gesundheitsbehörden hin, besteht kein Anlass. "Für die breite Bevölkerung besteht kein Grund zur Panik", sagte der Vorstandsvorsitzende der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) Andreas Gassen, Anfang März dem SPIEGEL. Die Gefahr sich anzustecken, sei relativ gering, der Verlauf bei der überwiegenden Anzahl der Patienten mit dem einer durchschnittlichen Erkältungskrankheit vergleichbar.
Wie soll man sich nun angesichts des Corona-Virus nun verhalten? Dr. med. Hans Meyer-Blankenburg, Ärztlicher Direktor der BDH-Klinik Waldkirch: „Viele Bürgerinnen und Bürger sind aufgrund der auch in Deutschland zunehmenden Zahl von Infektionen mit dem Corona-Virus besorgt und verunsichert. Das ist verständlich. In den Medien, vor allem auch den sozialen Medien, kursiert eine unüberschaubare Fülle von Meldungen, Zahlen und Empfehlungen, die sich zum Teil auch widersprechen. Ich rate dazu, sich ausschließlich aus seriösen Quellen wie etwa der Website des Bundesministeriums für Gesundheit zu informieren.
Das Ministerium hat auch eine Telefonhotline unter der Nummer 030 346 465 100 eingerichtet.
Dr. Meyer-Blankenburg betont die Bedeutung der Hygiene: „Die Einhaltung einfacher Hygieneregeln, wie etwa die richtige Husten- und Niesetikette (in die Armbeuge), die umgehende Entsorgung benutzter Einmaltaschentücher und vor allem gründliches und häufiges Händewaschen mit Wasser und Seife, sollte nicht nur in der Grippesaison selbstverständlich sein und kann die Verbreitung von Infektionen reduzieren.“

Über den BDH Bundesverband Rehabilitation

Der BDH, der große deutsche Sozialverband und Klinikträger, ist führend auf dem Gebiet der Rehabilitation von neurologischen Patienten. Der BDH bietet soziale und sozialrechtliche Beratung und professionelle Vertretung vor Behörden und den Instanzen der Sozialgerichtsbarkeit sowie ehrenamtliche soziale Betreuung an.

Der BDH hat in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg auf dem Gebiet der neurologischen Rehabilitation Pionierarbeit geleistet und Einrichtungen gegründet, die bis heute Maßstäbe setzen und von allen gesetzlichen und privaten Krankenkassen, den Berufsgenossenschaften, Rentenversicherungen und Versorgungsämtern sowie der Bundesanstalt für Arbeit in Anspruch genommen werden. In der Trägerschaft des BDH befinden sich heute fünf über ganz Deutschland verteilte neurologische Kliniken in Braunfels (Hessen), Elzach (Baden-Württemberg), Greifswald (Mecklenburg-Vorpommern), Hessisch  Oldendorf (Niedersachsen) und Vallendar (Rheinland-Pfalz) . Dazu kommen die BDH-Klinik Waldkirch für Chirurgie und Innere Medizin, das Rehabilitationszentrum für Jugendliche in Vallendar und das BDH-Therapiezentrum Ortenau mit Standorten in Offenburg und Gengenbach. 

Die stationäre neurologische Rehabilitation in den BDH-Kliniken nimmt einen wichtigen Stellenwert innerhalb des Leistungsangebotes des BDH ein, um Menschen nach einem Unfall oder sonstiger neurologischer und geriatrischer Krankheit Unterstützung auf dem Weg zurück ins Leben zu bieten.

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