26. Februar 2026
Auch am vergangenen Montag fand das monatliche Montagscafé in der Bonner Geschäftsstelle des BDH statt.
Der Vorstandsvorsitzenden des KV, Thomas von Kessel, stellte „seine“ BDH-Klinik Vallendar vor. Er ist der dortige Geschäftsführer und informierte die interessierten Mitglieder über die Historie, die Struktur und die Aufgaben der Klinik. Insbesondere die verschiedenen Phasen der Betreuung von Patientinnen und Patienten sowie die einzigartige „Medizinisch Berufliche Rehabilitation“ (MBR) der Klinik sorgten für positives Erstaunen und der hohe Mehrwert konnte von einigen Mitgliedern aufgrund ihrer persönlichen Krankheitsgeschichte gut nachvollzogen werden.
Thomas von Kessel beantwortete fachkundig zahlreiche Fragen zur Klinik und zu den Abläufen der Reha-Bereiche. Das Angebot des KV, initiiert durch Herrn von Kessel, den Mitgliedern des KV eine Besichtigung der Klinik im Rahmen eines Ausfluges zu ermöglichen, stieß auf ein großes Interesse.
mit Neuropsychologin Julia Jahnel
Die Veranstaltung findet in den Räumen der Bundesgeschäftsstelle des BDH Bundesverband Rehabilitation, Lievelingsweg 125, 53119 Bonn, statt. Auch eine Onlineteilnahme ist nach Anmeldung möglich. Mehr Informationen und Anmeldung unter bonn@bdh-reha.de oder bei Marianne Schumacher, Tel. 0228 969 84-38.

Neurologische Erkrankungen wie zum Beispiel Schlaganfall, Schädelhirntrauma oder chronisches Schmerzsyndrom können auch psychische Belastungen hervorrufen. Der plötzliche Lebensbruch, Funktionsverluste oder auch Fragen der Identität und Abhängigkeit sind häufig psychosoziale Herausforderungen. Sie bleiben aber auch oft unsichtbar für die Umwelt. Welche Bewältigungsmodelle und Strategien zur psychischen Stabilisierung können helfen? Darüber spricht beim Montagscafé des BDH am 30. März 2026 die Psychologin Julia Jahnel. Sie arbeitet seit 4 Jahren als Psychologin in der BDH-Klinik Vallendar und steht für einen Austausch zu Fragen und Erfahrungen zur Verfügung. Bereits während ihrer Tätigkeit als Gesundheits- und Krankenpflegerin entwickelte sie ein großes Interesse am Fachgebiet der Neurologie, insbesondere an der fachlichen Vielfalt und den komplexen Zusammenhängen zwischen Gehirn, Verhalten und Erleben. In ihrer Tätigkeit als Psychologin ist ihr die individuelle Lebenssituation der Patientinnen und Patienten besonders wichtig, was richtungsweisend für ihre therapeutische Arbeit ist. Aktuell befindet sie sich in der Weiterbildung zur Klinischen Neuropsychologin und nutzt diese, um Theorie und Praxis gezielt für die therapeutische Begleitung der Patientinnen und Patienten ihrer Klinik zu verbinden.