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Behindertenrat traf sich mit Bundesbehindertenbeauftragten in Berlin

04. August 2025

Mitglieder des Arbeitsausschusses des Deutschen Behindertenrates (DBR), darunter Ines Nowack vom BDH, trafen sich vor wenigen Tagen in Berlin mit dem Beauftragten der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Jürgen Dusel.

Mitglieder des DBR zusammen mit Jürgen Dusel

Sie erörterten aktuelle Fragen, Themen und Entwicklungen der Behindertenpolitik. Zum wiederholten Mal wurde der Jurist im Juni 2025 in das Amt des Bundesbeauftragten berufen. Seit 2018 engagiert er sich landauf und landab für Inklusion, Barrierefreiheit und die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen.

„Zwei Stunden Zeit nahm sich Jürgen Dusel im Kleisthaus Berlin, seinem Arbeitsort. Der gemeinsame Austausch zu einer Reihe von Anliegen, die unter den Nägeln brennen, war sehr offen und konkret“, berichtet Ines Nowack. Er betonte unter anderem, dass zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention ressortübergreifende Anstrengungen der neuen Bundesregierung notwendig sind.

Auch BDH-Vorsitzende Ilse Müller positioniert sich dazu sehr deutlich: „Die UN-Behindertenrechtskonvention fordert gleiche Rechte, keine Sonderrechte. Das Engagement für Gleichberechtigung und Inklusion ist keine Randnotiz gesellschaftlicher Entwicklung, sondern essenzieller Bestandteil einer gerechten und demokratischen Gesellschaft.“

Der Moderator des Treffens auf DBR-Seite, Andreas Bethke, machte in seinem Fazit auf Facebook deutlich: „Aktuell erwarten die Verbände behinderter Menschen, dass die Bundesregierung ihre Zusage einlöst, ein Behindertengleichstellungsgesetz vorzulegen, das spürbar im Alltag behinderter Menschen ankommt! Wir brauchen verbindliche Regelungen für mehr Schutz vor Gewalt und für mehr Barrierefreiheit im Gesundheitswesen. Unsere Gesellschaft darf sich jetzt nicht auf Kosten behinderter Menschen gesund sparen.“

Für die politische Arbeit des DBR ist der persönliche Austausch mit Verantwortlichen und Entscheiderinnen und Entscheidern der Bundesregierung wichtig. In der aktuellen Legislaturperiode wird es besonders wichtig sein, gemeinsame Synergien zu schaffen, um die Sichtbarkeit von Menschen mit Behinderungen zu erhöhen und ihre Stimme zu stärken.