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DEGEMED-Dialog

14. November 2025

Tenor beim DEGEMED-Dialog war: Wir können auf niemanden in der Arbeitswelt verzichten. Wir müssen in DIE Menschen investieren, die wir haben, um ein Vielfaches mehr zurückzubekommen.

Diskussionsrunde des DEGEMED-Dialog im Bristol Hotel Berlin

Am 11. November 2025 lud die Deutsche Gesellschaft für Medizinische Rehabilitation (DEGEMED) zum DEGEMED-Dialog ins Bristol Hotel Berlin ein. Ottmar Lehmann vom BDH Berlin besuchte die Veranstaltung, die unter dem Motto „Teilhabe und Beschäftigung sichern – gemeinsame rehapolitische Ziele von Regierungskoalition und DEGEMED“ stand.

Auf dem Podium diskutierten Lars Ehm, MdB (CDU/CSU), Angelika Glöckner, MdB (SPD), Dr. Constanze Schaal, Vorstandsvorsitzende der DEGEMED, sowie Dr. Maik Fischer, stellvertretender Vorsitzender der DEGEMED, über die aktuellen Herausforderungen der Reha-Branche und Maßnahmen zur Stärkung der beruflichen Teilhabe.

Lars Ehm aus dem Ausschuss für Arbeit und Soziales setzt auf vor Ort Digitalisierung, um den fehlenden Fachkräftemangel auszugleichen. Er mahnte auch, dass das bisher Angestoßene nicht in einer Legislaturperiode als erledigt zu betrachten ist.
Angelika Glöckner, für die SPD im Ausschuss für Arbeit und Soziales, betonte, dass das, was heute verabschiedet wird, morgen noch nicht umgesetzt heißt.
Dr. Schaal, betonte, es gelte negative Einkommenseffekte zu minimieren und die Suche nach Kooperationen im Sozialsystem zu fördern. Sie drängt auf ein Tun und möchte nicht länger auf notwendige Änderungen vertröstet werden. Sie berichtete von einem Projekt in Baden-Württemberg, bei dem die AOK im Datenaustausch mit dem Rentenversicherungsträger steht, um frühzeitig Kenntnis von Krankheiten von möglichen Rentenantragstellern zu erhalten und somit zeitnah geeignete Maßnahmen einleiten zu können. 

Die Förderung digitaler Gesundheitskompetenz und die Nutzung unbeachteter Ressourcen in der Wirtschaft bei Bildung und Gesundheit, seien Verschwendungen, die wir uns nicht leisten können, so Dr. Fischer. Minimales Herumdoktern an Symptomen könne nicht die Aufgabe der Politik sein. Bisher zeige niemand Engagement eine umfängliche Reform anzustoßen.

Zum wiederholten Male wurde die Auflösung des Reha-Deckels gefordert, um die Leistungen anbieten zu können, die durch die neue Gesetzgebung gefordert werden.