13. November 2024
Zahlreiche Expertinnen und Experten kamen im November 2024 im Kaiserin-Friedrich-Haus in Berlin zusammen, um über den Wert der Reha-Nachsorge zu diskutieren, innovative Lösungsansätze vorzustellen und gemeinsam die Versorgungslücken zu identifizieren.
Christof Lawall, Geschäftsführer DEGEMED
Eingeladen hatte die DEGEMED (Deutsche Gesellschaft für medizinische Rehabilitation) mit dem Ziel die Reha-Nachsorge als unverzichtbaren Bestandteil in der Gesundheitsvorsorge zu stärken.
Die Investition in Menschen wird immer wichtiger. Dies zeigte bereits der erste Vortrag, in welchem die demographischen Entwicklungen in Deutschland dargestellt wurden. Die alternde Bevölkerung stellt die Politik vor viele Herausforderungen. Ein Ziel sollte beispielsweise sein, die Arbeitskraft jedes Einzelnen möglichst lange zu erhalten. Dr. Constanze Schaal, Vorstandsvorsitzende der DEGEMED, betonte, dass dabei die Reha-Nachsorge ein großes Potential habe, um Erwerbstätigkeit zu erhalten. Zusammen mit Andreas Konrad, Deutsche Rentenversicherung Bund, und Dr. Jürgen Malzahn, AOK-Bundesverband, wurde diskutiert, welche Rahmenbedingungen eine faire Vergütung insbesondere auch für digitale Nachsorgeleistungen sicherstellen könnten.
Mit Hilfe einer gezielten, patientenzentrierten Nachsorge kann es gelingen, die Erfolge der Rehabilitationsmaßnahmen nachhaltig in den Arbeitsalltag und das persönliche Leben zu integrieren. In Zukunft werden Akutbehandlung, Rehabilitationsleistungen und Nachsorge noch flexibler ineinandergreifen müssen als bisher, um die Effizienz im Reha-Prozess zu steigern und die Erwerbsfähigkeit zu erhalten. Für den BDH nahm Susanne Pirner aus der Berliner Geschäftsstelle teil, um die neuesten Entwicklungen im Rehabilitationsbereich im Auge zu behalten.