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DRK-Rettungsdienst von Leun/ Lahnbahnhof an die BDH-Klinik Braunfels verlegt

31.07.2019

Neuer Standort für den DRK-Rettungsdienst ist seit Mitte Juni die BDH-Klinik in Braunfels. Zunächst war der Umzug vom Leuner Lahnbahnhof nach Braunfels erforderlich geworden wegen Bauarbeiten und der damit verbundenen längeren Straßensperrung.

Treffen vor der BDH-Klinik in Braunfels: Die beiden Geschäftsführer mit der Besatzung des Rettungswagens: v.l. Rettungssanitäter Dennis Horni, Dietmar Demel, Jürgen Müller und Markus Schreiber (Rettungsassistent)
Treffen vor der BDH-Klinik in Braunfels: Die beiden Geschäftsführer mit der Besatzung des Rettungswagens: v.l. Rettungssanitäter Dennis Horni, Dietmar Demel, Jürgen Müller und Markus Schreiber (Rettungsassistent)

Bei einem Treffen in der Braunfelser Klinik bezeichneten die beiden Geschäftsführer Dietmar Demel (BDH-Klinik) und Jürgen Müller (DRK-Kreisverband Wetzlar) den neuen Standort als eine gute Lösung. Dietmar Demel sieht in der Verlegung nicht nur für die Gesamtbevölkerung im Großraum Braunfels einen Vorteil, wenn es im Notfall um eine schnelle Versorgung geht, auch die Klinik benötigt täglich den Rettungsdienst. „Wir sind eine Neurologische Spezialklinik, in der Menschen nach einem Schlaganfall oder Patienten mit schweren Kopf-verletzungen Aufnahme finden. Oft müssen unsere Patienten schnell in eine andere Spezial-klinik verlegt werden“, so Dietmar Demel. 

Nach dem Wechsel hatte der Rettungsdienst zunächst bei der Freiwilligen Feuerwehr Braunfels Unterschlupf gefunden, langfristig waren die Räumlichkeiten aber nicht für die Erfordernisse des Rettungsdienstes ausgelegt.

Für den Verbleib am Standort Braunfels und gegen eine Rückverlegung des Rettungswagens zum Lahnbahnhof sprachen zum einen die zentrale Lage und zum anderen die deutliche Verbesserung der Einhaltung der 10-minütigen Hilfsfrist, wie sie das Hessische Rettungsdienstgesetz vorschreibt. Deshalb galt es eine schnelle Lösung zu finden. „Wir sind froh und erleichtert, mit der BDH-Klinik Braunfels einen überaus kooperativen und leistungsstarken Partner gefunden zu haben“, bringt es Jürgen Müller, Kreisgeschäftsführer des DRK-Kreisverbandes Wetzlar, auf den Punkt. In einer schwierigen Situation haben alle Beteiligten an einem Strang gezogen, um für die Mitarbeiter des Rettungsdienstes und die Sicherheit der Bevölkerung eine gute Lösung zu finden.
„Wir freuen uns, dass wir schnell und unbürokratisch helfen konnten“ meint BDH-Geschäftsführer Dietmar Demel und hebt mit der Kooperation von BDH-Klinik und Rotem Kreuz Wetzlar die kollegiale Zusammenarbeit und Unterstützung zweier gemeinnütziger Organisationen hervor. Den Rettungskräften stehen hier für die einsatzfreien Zeiten zwei Ruheräume zur Verfügung. Ein Rettungswagen wird ab sofort rund um die Uhr in Braunfels mit einem Rettungsassistenten und einem Rettungssanitäter besetzt sein.
„Eine endgültige Lösung ist dies aber nicht“, so Müller bei der Vertragsunterzeichnung. „Perspektivisch suchen wir in Braunfels nach einem Standort für den Neubau einer Rettungswache.“

(Text und Bild Werner Volkmar)

Über den BDH Bundesverband Rehabilitation

Der BDH, der große deutsche Sozialverband und Klinikträger, ist führend auf dem Gebiet der Rehabilitation von neurologischen Patienten. Der bietet BDH soziale und sozialrechtliche Beratung und professionelle Vertretung vor Behörden und den Instanzen der Sozialgerichtsbarkeit sowie ehrenamtliche soziale Betreuung an.

Der BDH hat in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg auf dem Gebiet der neurologischen Rehabilitation Pionierarbeit geleistet und Einrichtungen gegründet, die bis heute Maßstäbe setzen und von allen gesetzlichen und privaten Krankenkassen, den Berufsgenossenschaften, Rentenversicherungen und Versorgungsämtern sowie der Bundesanstalt für Arbeit in Anspruch genommen werden. In der Trägerschaft des BDH befinden sich heute fünf über ganz Deutschland verteilte neurologische Kliniken in Braunfels (Hessen), Elzach (Baden-Württemberg), Greifswald (Mecklenburg-Vorpommern), Hessisch  Oldendorf (Niedersachsen) und Vallendar (Rheinland-Pfalz) . Dazu kommen die BDH-Klinik Waldkirch für Chirurgie und Innere Medizin, das Rehabilitationszentrum für Jugendliche in Vallendar und das BDH-Therapiezentrum Ortenau mit Standorten in Offenburg und Gengenbach. 

Die stationäre neurologische Rehabilitation in den BDH-Kliniken nimmt einen wichtigen Stellenwert innerhalb des Leistungsangebotes des BDH ein, um Menschen nach einem Unfall oder sonstiger neurologischer und geriatrischer Krankheit Unterstützung auf dem Weg zurück ins Leben zu bieten.

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