04. Mai 2026
Wie sieht ein Praktikum beim BDH eigentlich aus – jenseits von Klischees und Kaffeekochen? Unser Praktikant Erik Nolte nimmt euch mit hinter die Kulissen.
Anfang März 2026 begann für mich das Praktikum in der Unternehmenskommunikation des BDH in der Bundesgeschäftsstelle in Bonn. Direkt zu Beginn durfte ich einen Artikel für das BDH-Magazin kürzen, etwas umschreiben und die passenden Fotos raussuchen. Ab da wusste ich, dass ich tatsächlich etwas im Praktikum lernen würde, anstatt nur Kaffee zu kochen. Mein erster Eindruck bestätigte sich über die Dauer des Praktikums. Mir wurden verschiedene redaktionelle Werkzeuge gezeigt und besonders in den ersten Wochen wurden mir die verschiedenen Bereiche der Arbeit nähergebracht. Bald durfte ich meinen ersten eigenen Artikel ausarbeiten. Mit am längsten dauert natürlich die Recherche und das Einlesen, wenn man sich nicht ohnehin schon mit dem Thema auskennt. Für meine ersten Entwürfe habe ich jedes Mal unglaublich wertvolles Feedback erhalten und konnte damit dann weiterarbeiten, bis der Beitrag schlussendlich online veröffentlich wurde. Interessant fand ich auch, wie sehr sich doch die Weise Dinge zu formulieren, zwischen Uni-Arbeiten für mein Politikstudium und Journalistischem unterscheidet.
Als ganz besonders erachte ich, wie sehr ich immer mit einbezogen wurde. Ich durfte Vorschläge für weitere Artikel oder Recherchen machen die auch ernst genommen wurden und die ich dann in Teilen sogar umsetzen konnte. Wahrscheinlich hätte ich sie auch alle bearbeiten dürfen, wäre die Zeit nicht wie immer der Übeltäter und mein Praktikum nicht schon vorbei.
Die Behandlung von Themen rund um Menschen mit Behinderung kann einem zuweilen auch sehr zu schaffen machen und ist auch deshalb meiner Meinung nach besonders wichtig. Der Einsatz für Minderheiten, die eben keine Lobby hinter sich stehen haben, die sie stärkt, ist unheimlich wichtig, besonders, wenn man sich jüngste Pläne aus der Politik ansieht. Durch die intensive Arbeit mit Themen in diesem Bereich ist mir noch mehr vor Augen geführt worden, wie wichtig die Arbeit von Verbänden wie dem BDH eigentlich ist.