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BDH-Mitglied Uwe Struck bei der Fachveranstaltung „Hilfe zur Selbsthilfe am Beispiel Long COVID“

29. Mai 2024

Auf der Fachveranstaltung „Hilfe zur Selbsthilfe am Beispiel Long COVID“ am 23. Mai 2024 im Guttempler Haus in Berlin wurde angeregt über die Selbsthilfe für Long COVID-Betroffene diskutiert.

Durch die Corona-Pandemie ist ein neues gesundheitliches Thema in den Fokus geraten, das von vielen – auch Ärztinnen und Ärzten zu Anfang noch belächelt wurde: Long COVID. Mittlerweile wird die Thematik in der Forschung aufgegriffen und aus der anfänglichen Skepsis ist das Wissen erwachsen, dass es ein Krankheitsbild gibt, das in Zusammenhang mit der COVID Erkrankung steht. Gleichzeitig gibt es bereits erste Erfahrungen aus der Reha von Long COVID Betroffenen. Hier kann die Selbsthilfe einen Beitrag leisten.

Die Organisatorinnen und Organisatoren der in Berlin abgehaltene Fachveranstaltung „Hilfe zur Selbsthilfe am Beispiel Long COVID“ setzen sich dafür ein, die Selbsthilfe in diesem Bereich stärken. Dazu wurden Betroffene von Long COVID, ihre Angehörigen, Vertreter*innen und Mitarbeiter*innen von Organisationen und Einrichtungen der Selbsthilfe, aus der Verwaltung, von Kranken- und Rentenkassen sowie Verbänden und aus der Ärzteschaft und Politik eingeladen. Da es Ähnlichkeiten mit den Krankheitsbildern Chronisches Fatigue Syndrom (CFS) und Post-Vac gibt, wurden auch CFS-Betroffene zu der Veranstaltung eingeladen.

BDH-Mitglied Uwe Struck, Long COVID-Betroffener und Mitbegründer der Selbsthilfegruppe Post Covid in Berlin und Brandenburg, wies als Impuls-Redner auf die Relevanz einer gesellschaftlichen Anerkennung hin: „Ich möchte auf die Bedürfnisse von Long COVID-Kranken aufmerksam machen. Die Versorgung ist leider immer noch nicht zufriedenstellend. Als Betroffener und auch als Teilnehmer in mehreren Selbsthilfegruppen weiß ich wo der Schuh drückt."

Ziel der Veranstaltung

Das Ziel der Veranstaltung lag insbesondere darin Fragen im Zusammenhang von Selbsthilfe und Long COVID zu diskutieren. Im gemeinsamen Austausch wurden erste Informationen und Erfahrungen gehört und gesammelt. Ein besonderer Fokus lag auf den Fragen: „Welche Selbsthilfeangebote gibt es bereits für Long COVID Betroffene? Wie steht es um die Schnittstelle von Reha zu Selbsthilfe? Und was muss noch entwickelt werden, um die Betroffenen durch die Selbsthilfe zu stärken?“

Es gibt in Deutschland bereits etliche Selbsthilfegruppen, aber bisher noch keine Vertretungsstruktur für Long COVID in der Selbsthilfe. Hierbei ist jedoch ersichtlich: Der Bedarf ist steigend.