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Nicht ohne meinen Helm!

29. Mai 2026

Schon als Jugendlicher war Thomas Decker viel auf zwei Rädern unterwegs: Mit 15 Jahren erfüllte sich sein Wunsch nach einem Rennrad, später folgten viele Urlaubs- und Wochenendtouren mit der Reiseenduro.

Thomas Decker auf seinem Pedelec

Vor zehn Jahren entdeckte der Mitarbeiter der BDH-Zentrale in Bonn schließlich das E-Bike für sich – ruhiger als Rennrad oder Motorrad, aber von Anfang an mit Helm.

Früher legte Thomas Decker regelmäßig rund 20 Kilometer Schulweg mit dem Fahrrad zurück. Ein Helm war damals jedoch kein Thema – weder bei Jugendlichen noch bei Eltern. Das änderte sich spätestens mit dem Motorradfahren. Auf langen Touren, vor allem in Osteuropa, war der Helm selbstverständlich. Einmal bewahrte er ihn nach einer Kollision mit einem Rennradfahrer vor Schlimmerem.

Auch beim E-Bike-Fahren bleibt der Helm für ihn unverzichtbar. Heute nutzt Thomas Decker sein E-Bike vor allem für den Arbeitsweg – zumindest, wenn es über fünf Grad warm ist und trocken bleibt. Seine Route führt ihn über Wirtschaftswege durch Felder und Wiesen, fernab von Stau und Straßenverkehr. „Das ist erleichternd. Aber ich fahre auch hier niemals ohne Helm!“

Natur genießen und abschalten

Pedelec vor Jakobsbank

Mit dem E-Bike hat Thomas Decker viele Ziele in der Region bis hin zur Eifel entdeckt. Besonders reizvoll ist für ihn die Verbindung mehrerer Hobbys: Technik, Navigation und Fotografie. Manche Orte erreicht man nur zu Fuß oder mit dem Rad, andere lassen sich von guten Aussichtspunkten aus fotografieren.

Bis zu 60 Kilometer schafft er bequem mit einer Akkuladung. Der größere Aktionsradius macht Ausflüge für ihn besonders interessant. Inspiration holt er sich über Apps und Internet-Portale wie Komoot oder Outdooractive. Manchmal fährt er aber auch einfach los und lässt sich später per Navi wieder nach Hause führen.

Feste Lieblingsrunden hat er inzwischen im Bonner Naherholungsgebiet Kottenforst gefunden: breite Radwege, Sonnenbänke und Erholung ohne Zeitdruck. Auch im Urlaub ist das E-Bike inzwischen dabei – etwa für Ausflüge vom Campingplatz aus, ganz ohne Parkplatzsuche.

Sicherheit geht vor

Als Freizeitschrauber achtet Thomas Decker besonders auf Sicherheit. Sein erstes E-Bike war ein umgebautes Cannondale-Rad. Wichtig sei, dass die gesetzliche Grenze von 25 km/h eingehalten werde. Wer schneller fährt, riskiert nicht nur den Versicherungsschutz, sondern verstößt unter Umständen gegen das Pflichtversicherungsgesetz. Auch E-Bike-Bremskontakte, die den Motor beim Bremsen sofort unterbrechen, hält er für sicherheitsrelevant.

Unverzichtbar bleiben für ihn Helm und angepasste Fahrweise. Pedelecs sind schwerer als normale Fahrräder und erreichen bergab schnell 30 bis 35 km/h. Deshalb gilt: Tempo rausnehmen, Rücksicht nehmen – besonders bei Kindern, Hunden und Fußgängern – und immer klingeln.

Genuss statt Speed: Das ist heute Thomas Deckers Motto auf dem E-Bike. Wir wünschen ihm weiterhin viele Entdeckungen und allzeit gute Fahrt!