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13. Intuitive Futures Forum

07. November 2025

Ausgewähltes Fachpublikum traf sich am Rande des Regierungsviertels in Berlin zum Thema Krankenhausreform zwischen Anspruch und Umsetzung. Ottmar Lehman vom BDH Berlin besuchte die Veranstaltung.

Ottmar Lehmann beim 13. Intuitive Futures Forum

Das 13. Intuitive Futures Forum wurde moderiert vom Herausgeber des Tagesspiegel Lorenz Maroldt.

Die erste Expertin war Dr. Sonja Optendrenk, Staatssekretärin im hessischen Ministerium für Familie, Senioren, Sport, Gesundheit und Pflege. Sie bestellte den Acker aus der Sicht der Länder. Sie hielt eine gleichgestaltete Krankenhausreform für alle Bundesländer für illusorisch. Sie sieht die Sorge in den Ländern in der suboptimalen Trennung von Planung und finanzierungstechnischer Leistungsfähigkeit und plädiert für den Erhalt praktikabler Leistungsgruppen.

Nachfolgend unterstrich Dr. Christos Pantazis, MdB, für die SPD im Gesundheitssauschuss, die Richtigkeit und Notwendigkeit dieser Reform. Er bezeichnete die Krankenhäuser als Rückgrat der Gesellschaft in der Daseinsvorsorge.

Über das Krankenhaus„verwässerungs"gesetz äußerte sich der Geschäftsführer der Berliner Krankenhausgesellschaft, Marc Schreiner, kritisch zu wirtschaftlichen Planungssicherheiten und sieht viele verfehlte Ansätze im vorliegenden Gesetz. „Wir wollen die bisher gesicherte Qualität in Berlin erhalten." Er übte Kritik am System und Bedenken an der Tauglichkeit, für den Klinikatlas sieht er keine Änderungsbedarfe.

Prof. Dr. Reinhard Busse, Universitätsprofessor für Management im Gesundheitswesen, TU Berlin, setzt auf weitere Spezialisierung in der Krankenhauslandschaft. Sein Blick richtet sich ins europäische Ausland wo verstärkt auf eine ambulante Versorgung gesetzt wird, um die Kosten runterzufahren, und die Fälle eingedämmt werden.

Auch Sebastian Mörth, Direktor Goverment & Public DACH, Initiative Surgical Deutschland GmbH, sieht fehlende Anreize wie sie im europäischen Ausland praktiziert werden. Die ambulante Versorgung ist im bisherigen Reformvorhaben eine Lücke. Der in Österreich geborene Sebastian Mörth wie auch ich sehen den verklärten Blick über unsere Ländergrenzen als trügerisch, denn nicht alle Finanzierungsregelungen sind eins zu eins auf die Bundesrepublik übertragbar.

Abschließend lässt sich festhalten, eine Reform, die dem wichtigen Abbau der Bürokratie nicht gerecht werden konnte. Mehr vielleicht beim nächsten Mal.