20. Mai 2026
Der BDH unterstützt die Petition „Kein Freifahrtschein für Barrieren! BGG-Reform schützt Diskriminierer“.

Denn auch wir kritisieren: Der vorliegende Entwurf zum Behindertengleichstellungsgesetz nimmt den privaten Sektor nicht ausreichend in die Pflicht. Barrierefreiheit darf nicht erst dann Thema werden, wenn Betroffene Diskriminierung im Einzelfall melden und Lösungen einfordern müssen. Notwendig ist eine verbindliche, proaktive Verpflichtung auch für private Anbieter, Barrieren vorausschauend abzubauen und zu verhindern. Nur so wird die UN-Behindertenrechtskonvention (UN-BRK) konsequent umgesetzt. Dafür setzt sich die Petition ein.
Der aktuelle Gesetzentwurf zur Reform droht Barrierefreiheit zur freiwilligen Option zu machen und schützt damit Unternehmen mehr als betroffene Menschen.
René Schaar und Sabrina Lorenz, Initiatoren der Petition
Bereits Ende vergangenen Jahres haben wir gegenüber dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales deutlich gemacht, dass der Entwurf zur Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes hinter den Anforderungen der UN-BRK zurückbleibt. Darum rufen wir jetzt dazu auf, die Petition von René Schaar und Sabrina Lorenz auf innn.it mitzuzeichnen und ein klares Zeichen für echte Gleichstellung zu setzen!