19. August 2024
Mitte August 2024 empfingen die beiden Vorsitzenden des BDH-Kreisverbands Berlin, Detlef Riechert und Ottmar Lehmann, zusammen mit Susanne Pirner, BDH-Geschäftsstelle Berlin, die Patientenbeauftragte für Berlin, Ursula Gaedigk, zum Gegenbesuch. Der im Frühjahr 2023 begonnene Austausch wurde fortgesetzt und intensiviert.
v.l.n.r.: Susanne Pirner, Ursula Gaedigk, Detlef Riechert
Seit zweieinhalb Jahren im Amt ist Ursula Gaedigk inzwischen gut in Berlin vernetzt. Sie ist im regelmäßigen Austausch mit der Behindertenbeauftragten und der Pflegebeauftragten, um gute Voraussetzungen für die Gesundheitsversorgung im Land Berlin zu schaffen. Außerdem sitzt sie in vielen Gremien wie beispielsweise der Landesgesundheitskonferenz oder dem Landespflegeausschuss und arbeitet mit an der ärztlichen Bedarfsplanung und in Ausschüssen zur Qualitätssicherung. Mit Initiativen, Verbänden und Organisationen, die Betroffene unterstützen ist Ursula Gaedigk in engem Kontakt. In ihrer Rolle als Ansprechpartnerin für Patientinnen und Patienten und ihre Angehörigen nimmt sie Beschwerden entgegen und versucht Versorgungslücken aufzudecken und zu schließen. Auch die Rehabilitation ist ein Thema. Insbesondere Long-/Post-COVID führte in letzter Zeit zu Gesprächsbedarf. Die Versorgung der Erkrankten mit guten Reha-Angeboten ist bei dieser Indikation noch lückenhaft. Ebenfalls wird darüber nachgedacht, wie dieses recht neue Krankheitsbild in der Bewertung des Grades der Behinderung gerecht gewürdigt werden kann.
Detlef Riechert gab einen kurzen Überblick über die historische Entwicklung des KV Berlin und auch der BDH-Reha-Kliniken. Ottmar Lehmann und Susanne Pirner berichteten über die Netzwerkarbeit und die Kontakte des BDH zu anderen Verbänden, Politik und Verwaltung. Auch die Arbeit der Juristin Annett Sauer wurde vorgestellt. „Mir war gar nicht bewusst, welche Bandbreite die Sozialrechtsberatung des BDH abdeckt“, staunt die Patientenbeauftragte. Am Ende des Gesprächs sind sich beide Seiten darüber einig, dass die Schnittmenge der gemeinsamen Themen sehr groß ist. Es wird vereinbart, sich auch in Zukunft gegenseitig auf dem Laufenden zu halten, wenn es um die Belange der Patientinnen und Patienten und neue Entwicklungen im Gesundheitswesen geht.