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Rentenansprüche für pflegende Angehörige verbessern

06.04.2018

Der BDH Bundesverband Rehabilitation e.V. unterstützt die Forderung des Spitzenverbandes der gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen (GKV) und fordert eine Erhöhung der Rentenansprüche pflegender Angehöriger. Dazu erklärt die Vorsitzende des Sozialverbands, Ilse Müller:

Rentenansprüche für pflegende Angehörige verbessern

„Wir unterstützen den Vorstoß des Spitzenverbandes der gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen (GKV) und fordern die Bundesregierung auf, Menschen, die häusliche Pflege leisten, finanziell zu stärken. Die Versorgung Pflegebedürftiger im familiären Umfeld bedeutet nicht selten einen immensen Kraftakt für alle Beteiligten. Angesichts der Tatsache, dass der überwiegende Teil der etwa 2,9 Millionen Pflegebedürftigen daheim versorgt wird (2,1 Millionen), ist es dringend erforderlich, diese gesellschaftspolitisch unverzichtbare Leistung auch rentenrechtlich besser abzubilden. Menschen, die auf Einkommen und Karriere zugunsten der Pflege ihrer Angehörigen verzichten, besitzen unserer Meinung nach ein Kompensationsrecht, das sich auch in höheren Rentenansprüchen für geleistete Pflegezeiten abbilden sollte. Die im Juli 2017 eingeführten Regelungen im SGB XI (Paragraf 44: Leistungen zur sozialen Sicherung der Pflegepersonen) weisen in die richtige Richtung und tragen zur gesellschaftlichen Sensibilisierung für das Thema privater Pflegeleistungen bei. Es wäre nun an der Zeit, auch den Finanzrahmen rentenrechtlich neu abzustecken und denjenigen finanziell entgegenzukommen, die mit ihrem Pflegeeinsatz eine wertvolle gesellschaftliche Arbeit leisten.“  

Über den BDH Bundesverband Rehabilitation

Der BDH, der große deutsche Sozialverband und Klinikträger, ist führend auf dem Gebiet der Rehabilitation von neurologischen Patienten. Der bietet BDH soziale und sozialrechtliche Beratung und professionelle Vertretung vor Behörden und den Instanzen der Sozialgerichtsbarkeit sowie ehrenamtliche soziale Betreuung an.

Der BDH hat in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg auf dem Gebiet der neurologischen Rehabilitation Pionierarbeit geleistet und Einrichtungen gegründet, die bis heute Maßstäbe setzen und von allen gesetzlichen und privaten Krankenkassen, den Berufsgenossenschaften, Rentenversicherungen und Versorgungsämtern sowie der Bundesanstalt für Arbeit in Anspruch genommen werden. In der Trägerschaft des BDH befinden sich heute fünf über ganz Deutschland verteilte neurologische Kliniken in Braunfels (Hessen), Elzach (Baden-Württemberg), Greifswald (Mecklenburg-Vorpommern), Hessisch  Oldendorf (Niedersachsen) und Vallendar (Rheinland-Pfalz) . Dazu kommen die BDH-Klinik Waldkirch für Chirurgie und Innere Medizin, das Rehabilitationszentrum für Jugendliche in Vallendar und das BDH-Therapiezentrum Ortenau mit Standorten in Offenburg und Gengenbach. 

Die stationäre neurologische Rehabilitation in den BDH-Kliniken nimmt einen wichtigen Stellenwert innerhalb des Leistungsangebotes des BDH ein, um Menschen nach einem Unfall oder sonstiger neurologischer und geriatrischer Krankheit Unterstützung auf dem Weg zurück ins Leben zu bieten.

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