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Beitragssatz zur Pflegeversicherung steigt: Ist die Trennung von Pflege- und Krankenversicherung sinnvoll?

25.10.2018

Im kommenden Jahr soll der Beitragssatz zur Pflegeversicherung um 0,5 Prozentpunkte auf 3,05 Prozent steigen. Nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums wird der Beitragssatz danach bis 2022 stabil bleiben. Der Pflegekasse sollen so jährlich 7,6 Milliarden Euro zusätzlich zur Verfügung stehen. Grundsätzlich hat die Politik den Handlungsbedarf erkannt. Den Pflegenotstand beseitigt sie mit der Maßnahme allerdings nicht.

Beitragssatz zur Pflegeversicherung steigt: Ist die Trennung von Pflege- und Krankenversicherung sinnvoll?

Die Vorsitzende des BDH Bundesverband Rehabilitation, Ilse Müller erkärt dazu: „Grundsätzlich begrüßen wir es, dass die Pflegeversicherung finanziell gestärkt wird und die Politik endlich auf die zahlreichen Probleme in der Pflegepolitik, den Fachkräftemangel, schlechte Personalschlüssel und die Verdienstmöglichkeiten reagiert. Allerdings ist es falsch, die zusätzlichen Leistungen der Pflegeversicherungen ausschließlich über weitere Beitragsmittel zu finanzieren. Pflegende Familienangehörige erbringen unverzichtbare Leistungen. Sie sollten stärker unterstützt werden. Grundsätzlich bleibt das Problem steigender Eigenanteile an den Pflegekosten ungelöst. Wir erwarten von der Bundesregierung eine Lösung für dieses Problem, da bereits heute über 300.000 Pflegebedürftige auf unterstützende Leistungen angewiesen sind.“

Die wahre Ursache des Problems ist die künstliche Trennung von Krankenversicherung und Pflegeversicherung. Sie teuer und ineffektiv. Ilse Müller: "Eine Abgrenzung der von Behandlungs- und Alterspflege ist in vielen Fällen sehr schwierig. Unterschiedliche Beantragungen, unterschiedliche Abrechnungen, unterschiedliche Kontrollen, Streit zwischen Kranken- und Pflegeversicherung welche Leistung wohin gehört – das müsste alles nicht sein. Eine Reduzierung des Bürokratismus der über hundert Krankenversicherungen und der ebenso zahlreichen Pflegeversicherungen in Deutschland würde Milliarden Euro einsparen und den Versicherten zugute kommen!“

 

Über den BDH Bundesverband Rehabilitation

Der BDH, der große deutsche Sozialverband und Klinikträger, ist führend auf dem Gebiet der Rehabilitation von neurologischen Patienten. Der bietet BDH soziale und sozialrechtliche Beratung und professionelle Vertretung vor Behörden und den Instanzen der Sozialgerichtsbarkeit sowie ehrenamtliche soziale Betreuung an.

Der BDH hat in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg auf dem Gebiet der neurologischen Rehabilitation Pionierarbeit geleistet und Einrichtungen gegründet, die bis heute Maßstäbe setzen und von allen gesetzlichen und privaten Krankenkassen, den Berufsgenossenschaften, Rentenversicherungen und Versorgungsämtern sowie der Bundesanstalt für Arbeit in Anspruch genommen werden. In der Trägerschaft des BDH befinden sich heute fünf über ganz Deutschland verteilte neurologische Kliniken. Dazu kommen das Rehabilitationszentrum für Jugendliche in Vallendar und das Neurologische Therapie- und Beratungszentrum Offenburg.

Die stationäre neurologische Rehabilitation in den BDH-Kliniken nimmt einen wichtigen Stellenwert innerhalb des Leistungsangebotes des BDH ein, um Menschen nach einem Unfall oder sonstiger neurologischer und geriatrischer Krankheit Unterstützung auf dem Weg zurück ins Leben zu bieten.

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