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Mehr Team für den Patienten: 3.Promotionsstipendium des BDH vergeben

28.03.2022

Seit zehn Jahren engagiert sich der BDH Bundesverband Rehabilitation in der Erforschung von Inhalt und Stellenwert therapeutischer Pflege in der neurologischen Frührehabilitation. Er fördert dafür junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Mit einem 3. Promotionsstipendium wird nun die Gesundheitswissenschaftlerin Liane Redzewsky die Teamorganisation und Teamkultur der Pflege in der Zusammenarbeit mit anderen Berufsgruppen wissenschaftlich analysieren.

Mehr Team für den Patienten:  3.Promotionsstipendium des BDH vergeben

Die BDH Kliniken Braunfels, Elzach, Greifswald, Hessisch Oldendorf und Vallendar sind führend in der Erbringung und Erforschung der therapeutischen Pflege. Mit der Vergabe von dreijährigen Promotionsstipendien werden dort seit zehn Jahren Inhalte und Stellenwert der therapeutischen Pflege fundiert wissenschaftlich analysiert. Hintergrund des Engagements war, dass das deutsche Fallpauschalensystem für die neurologische Frührehabilitation therapeutische Pflege einfordert, ohne sie zu definieren.

Interdisziplinarität wissenschaftlich fundieren
Bislang wurden zwei zukunftsweisende Promotionsstipendien erfolgreich abgeschlossenen. Deren Ergebnisse zeigen, dass insbesondere der Interaktion und dem Selbstverständnis der therapeutischen Disziplinen, die direkt mit den Patienten und Patientinnen arbeiten, eine elementare Rolle zukommt. Das 3. Stipendium vergab der BDH nun an Liliane Redzewsky, M.Sc., die die Verzahnung von Wissenschaft und konkretem Handeln in gesundheitlichen Arbeitsfeldern schon früh beruflich interessierte. Ihre dreijährige Untersuchung zur Teamorganisation und Teamkultur in der neurologischen Frührehabilitation wird sie an allen fünf neurologischen Kliniken des BDH durchführen.

Im Fokus alle Berufsgruppen, die patientenbezogen arbeiten
Um eine Verbesserung der interdisziplinären Zusammenarbeit zu erreichen bedarf es einer Analyse der Organisationsstrukturen und Organisationskultur. Vor diesem Hintergrund wird Liliane Redzewsky Gruppeninterviews und leitfadengestützte Einzelinterviews mit Vertreterinnen und Vertretern aller patientenbezogen arbeitenden Berufsgruppen führen. Im Fokus der Betrachtungen stehen Fragen wie: Wie nehmen Mitglieder der Kernteams ihre Aufgaben sowie die interprofessionelle Kommunikation im Team wahr? In welchen Bereichen werden Defizite wahrgenommen? Welche Verbesserungsvorschläge und welche Wünsche für die interprofessionelle Kommunikation haben die Teammitglieder? Für welche Inhalte sollten für die eigene Profession sowie interdisziplinär Schulungen und Supervisionen angeboten werden?

Forschung für und mit der Team-Praxis
Das Promotionsprojekt wurde von der Medizinischen Fakultät der Universität Freiburg angenommen und wird gemeinsam mit dem Institut für Medizinische Soziologie und der Pflegewissenschaft der Katholischen Hochschule Freiburg betreut. Für den BDH begleitet Prof. Claus-W. Wallesch wie alle vorangegangenen auch dieses 3. Promotionsstipendium. Er betont die Praxisrelevanz dieses neuen Forschungsprojekts, das auf den wissenschaftlichen Ergebnissen der Vorgängerarbeiten aufbauen kann. "Ziel der Untersuchung ist es", so der Ärztliche Direktor der BDH-Klinik Elzach;" den Kliniken Wege zu einer noch besseren Integration der einzelnen Berufsgruppen in therapeutische Teams aufzuzeigen". 

Mit einem Praktikum an der BDH-Klinik Elzach begann die dreijährige Arbeit der Gesundheitswissenschaftlerin. Nach und während ihres erfolgreichen Studiums mit dem Schwerpunkt „Public Health“ arbeitete Liliane Redzewsky bereits in verschiedenen Projekten an der Schnittstelle zwischen Theorie und Praxis an der Charité Berlin. Zuletzt war sie dort Projektmanagerin für das Netzwerk Universitätsmedizin zur Etablierung der Zusammenarbeit von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie Unikliniken zur Bewältigung der Corona-Pandemie.

Die kommenden Monate dienen ihr zur intensiven Vorbereitung ihrer Interviews. Gegenüber dem BDH sagt sie: „Ich bin dem BDH sehr dankbar für diese innovative wissenschaftliche Aufgabe und setze alles daran, dass meine Erkenntnisse unmittelbar der Praxis vor Ort zugutekommen.“

Fachkontakt:
Prof. Dr. med. Claus W. Wallesch
BDH-Klinik Elzach / Waldkirch gGmbH
Telefon: 07682 801 - 2099
ClausW.Wallesch@bdh-klinik-elzach.de

Über den BDH Bundesverband Rehabilitation

Der BDH, der große deutsche Sozialverband und Klinikträger, ist führend auf dem Gebiet der Rehabilitation von neurologischen Patienten. Der BDH bietet soziale und sozialrechtliche Beratung und professionelle Vertretung vor Behörden und den Instanzen der Sozialgerichtsbarkeit sowie ehrenamtliche soziale Betreuung an.

Der BDH hat in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg auf dem Gebiet der neurologischen Rehabilitation Pionierarbeit geleistet und Einrichtungen gegründet, die bis heute Maßstäbe setzen und von allen gesetzlichen und privaten Krankenkassen, den Berufsgenossenschaften, Rentenversicherungen und Versorgungsämtern sowie der Bundesanstalt für Arbeit in Anspruch genommen werden. In der Trägerschaft des BDH befinden sich heute fünf über ganz Deutschland verteilte neurologische Kliniken in Braunfels (Hessen), Elzach (Baden-Württemberg), Greifswald (Mecklenburg-Vorpommern), Hessisch  Oldendorf (Niedersachsen) und Vallendar (Rheinland-Pfalz) . Dazu kommen die BDH-Klinik Waldkirch für Chirurgie und Innere Medizin, das Rehabilitationszentrum für Jugendliche in Vallendar und das BDH-Therapiezentrum Ortenau mit Standorten in Offenburg und Gengenbach. 

Die stationäre neurologische Rehabilitation in den BDH-Kliniken nimmt einen wichtigen Stellenwert innerhalb des Leistungsangebotes des BDH ein, um Menschen nach einem Unfall oder sonstiger neurologischer und geriatrischer Krankheit Unterstützung auf dem Weg zurück ins Leben zu bieten.

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