Zum Inhalt (Access key c)Zur Hauptnavigation (Access key h)Zur Unternavigation (Access key u)

Privatsphäre-Einstellung

Wir verwenden auf dieser Website Cookies, die für den Betrieb der Website notwendig sind und deshalb auch nicht abgewählt werden können. Wenn Sie wissen möchten, welche Cookies das sind, finden Sie diese einzeln im Datenschutz aufgelistet. Unsere Webseite nutzt weiterhin externe Komponenten (u.a. YouTube-Videos, Google Analytics, Google Map), die ebenfalls Cookies setzen. Durch das Laden externer Komponenten können Daten über Ihr Verhalten von Dritten gesammelt werden, weshalb wir Ihre Zustimmung benötigen. Ohne Ihre Erlaubnis kann es zu Einschränkungen bei Inhalt und Bedienung kommen. Detaillierte Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

  

Soziale und sozialrechtliche Beratung: Rückblick auf 2025

01. Oktober 2026

Die soziale und sozialrechtliche Beratung ist eine der vier Säulen des BDH. Denn nach einem Unfall, bei Krankheit oder mit einer Behinderung stellen sich oft ganz praktische Fragen.

Die Juristinnen und Juristen treffen sich einmal im Jahr zum Austausch und zur Weiterbildung.

Welche Unterstützung steht mir zu? Wer hilft beim Antrag? Und was kann ich tun, wenn eine Leistung abgelehnt wird? Das Beratungsspektrum reicht von Rehabilitation, Inklusion und Schwerbehindertenrecht über Fragen zur Arbeitslosigkeit oder Erwerbsminderung infolge von Krankheit und Behinderung bis hin zu Anliegen gegenüber Kranken- und Pflegekassen sowie der Deutschen Rentenversicherung. Wir beraten auch bei Berufskrankheiten und Leistungen der Berufsgenossenschaften sowie zur sozialen Entschädigung, etwa für Gewaltopfer oder Menschen mit Ansprüchen aus der Soldatenversorgung.

Verteilung der Rechtsgebiete 2025

Unsere ehrenamtlich Engagierten in den Kreisverbänden beraten nah an der Lebenssituation der Menschen. Bei rechtlichen Fragen arbeiten sie eng mit dem Rechtsteam des BDH zusammen. Acht juristische Mitarbeitende und sieben Bürokräfte unterstützen unsere Mitglieder aktuell bundesweit – vom Antrag über den Widerspruch bis zur Vertretung vor den Sozialleistungsbehörden und dem Sozialgericht. Die Beratung und Vertretung erfolgt über die Bundesgeschäftsstelle in Bonn und unsere Regionalgeschäftsstellen. Für Mitglieder entstehen dafür im Rahmen unserer gemeinnützigen Arbeit keine zusätzlichen Kosten. Wer den BDH noch nicht kennt, kann in einem kostenlosen Orientierungsgespräch klären, ob eine Vertretung sinnvoll ist.

Vergleich der Verteilung der Verfahrensarten 2023, 2024 und 2025
Regionale Verteilung der Fallzahlen der Rechtsabteilung 2025

2025 betreute unsere Rechtsabteilung gut 2.000 Verfahren, die alle ausschließlich mit einer digitalen Akte geführt werden. Fast die Hälfte der Fälle betraf das Schwerbehindertenrecht (48 Prozent). Es folgten die Rentenversicherung mit 21 Prozent und die Pflegeversicherung mit 11 Prozent. Bei ungefähr der Hälfte der Verfahren stellte das Rechtsteam Anträge für Mitglieder; 36 Prozent waren Widersprüche und in knapp neun Prozent wurde Klage erhoben. Gegenüber den Vorjahren nahmen Widersprüche und Klagen zu, während etwas weniger Anträge gestellt wurden. Dabei führten die Rechtsteams der Bundesgeschäftsstelle in Bonn und der Rechtsabteilung Hessen/Thüringen etwa die Hälfte aller Verfahren.

Hinter jedem dieser Verfahren steht ein Mensch mit einer konkreten Frage oder Sorge. Wir unterstützen unsere Mitglieder dabei, ihre Rechte wahrzunehmen und ihr Leben möglichst selbstbestimmt zu gestalten. Eine Übersicht unserer Beratungsangebote finden Sie unter Hilfe und Beratung.

Sie möchten unser Rechtsteam unterstützen?

Wir suchen aktuell eine/n Jurist/in (m/w/d) für unsere Bundesgeschäftsstelle in Bonn.