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Tanz um den Maibaum in der BDH-Klinik Greifswald

04. Mai 2026

Benny Bernhardt, Behindertenbeauftragter der Universitäts- und Hansestadt Greifswald, eröffnete mit zahlreichen Gästen den traditionellen Tanz in den Mai in der BDH-Klinik Greifswald.

Tanz in den Mai an der BDH-Klinik Greifswald 2026

Ehrengast war unter anderem auch Kassandra Engel, Kinderbeauftragte der Stadt. Die Kita-Tanzgruppe Tausend Farben und die Rollstuhltanzgruppe der GSG01 „Rolling Twisters“ zeigten dem Publikum ihre neuesten Tänze. Danach wurde zum gemeinsamen Tanz aufgespielt. Das Publikum ließe sich gerne mitreißen von den Darbietungen.

Der Tanz in den Mai hat eine lange geschichtliche Tradition, um die dunklen Geister des Winters fröhlich zu vertreiben. Der Maibaum, Sinnbild einer solchen Feier, wurde gemeinsam geschmückt. Er kennzeichnet den Beginn einer fruchtbaren Zeit im Jahr.
In der BDH-Klinik Greifswald, Zentrum für NeuroRehabilitation, Beatmungs- und Intensivmedizin und Querschnittgelähmtenzentrum, waren Patientinnen und Patienten, Angehörige und Mitglieder des BDH-Kreisverbandes Greifswald, eingeladen, dieses gemeinsame Ereignis miteinander zu feiern. Fünf Tage vor dem alljährlichen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung erhielt diese Veranstaltung unter Schirmherrschaft des Behindertenbeauftragten der Stadt Benny Bernhardt noch eine andere Dimension.

Grußworte von Benny Bernhadt zum Tanz in den Mai

Schirmherr Benny Bernhardt, Behindertenbeauftragter der Stadt Greifswald

In seinem Grußwort betonte Bernhardt: „Das gemeinsame Feiern ist nicht selbstverständlich. Noch vor nicht allzu langer Zeit wurden Menschen mit Behinderungen in speziellen Einrichtungen untergebracht und konnten nicht an der Gesellschaft teilhaben. Erst über die Menschenrechte und 2009 über die UN-Behindertenrechtskonvention gab es tiefreichende Veränderungen im Rechtsverständnis. Wichtiger Bestandteil ist, dass alle Menschen die gleichen Rechte haben.“ Das Gemeinsame, so Bernhardt weiter, könne von klein auf das Bewusstsein für Barrierefreiheit schaffen, „bloß müssen wir es dafür auch zulassen“.

In der BDH-Klinik und dem Kreisverband Greifswald steht diese gemeinsame Tradition schon lange für gelebte Inklusion. Dr. Torsten Stein, Ärztlicher Direktor und Chefarzt für Neurologie und Psychiatrie hoffte, das Projekt kann auch weitere Kreise ziehen wird, denn „Musik und Tanz eignen sich besonders, um Barrieren abzubauen und zu verbinden.“

Dankeschön an die Tanztrainerinnen der beiden Tanzgruppen für ihren kreativen und engagierten Einsatz

Dankeschön an die Tanztrainerinnen der beiden Tanzgruppen für ihren kreativen und engagierten Einsatz

Der Nachmittag wurde bei strahlendem Sonnenschein zu einem großen Fest für Groß und Klein. Die BDH-Klinik Greifswald und der BDH-Kreisverband Greifswald hatte auch ihre Partner in der Stadt, wie die Fördergemeinschaft Querschnittsgelähmter, den Sportbund, das Sanitätshaus Strehlow mit Peter Stahlschmidt, Regionalleiter für Mecklenburg-Vorpommern und Christian Runge als Teamleiter sowie Dirk Weber, Kfz-Service und Umrüstung eingeladen. Gemeinsam engagiert man sich in der Region, um Menschen mit Behinderung zu ermutigen, ihr Leben mit Freude, Lebensqualität und in der Gemeinschaft zu leben und dafür Angebote hier vor Ort zu schaffen.