06. Februar 2025
Der Jugend gehört die Zukunft. Das ist auch im BDH so. Wichtig ist deshalb, bei der jungen Generation dafür zu werben, in den Kreisverbänden vertreten zu sein. Im Kreisverband Karlsruhe/Mannheim widmet sich dieser Aufgabe die neue Jugendbeauftragte Ellinor Mensah. Wie es dazu kam, erzählt sie dem KV-Vorsitzenden Günter Raab im Gespräch.
Hallo Ellinor, Du bist seit diesem Sommer die Jugendbeauftragte für den BDH Kreisverband Karlsruhe/Mannheim, stelle Dich doch bitte einmal kurz unseren Leserinnen und Lesern vor.
Ellinor: Hallo, mein Name ist Ellinor Mensah. Ich bin 18 Jahre alt. In meiner Freizeit gehe ich oft schwimmen, aber lese auch viel und backe gerne. Derzeit mache ich meinen Schulabschluss im sozialen und medizinischen Fachbereich.
Wie kam der Kontakt zum BDH eigentlich zustande?
Ellinor: Durch meine Mutter, da sie stellvertretende Vorsitzende des Kreisverbands Karlsruhe/Mannheim ist. Der Kreisverband möchte gerne die Jugendarbeit des BDH auf dieser Ebene stärken und hat Bewerberinnen gesucht. Meine Mutter hat immer viel von den Aktivitäten des BDH erzählt, und ich habe mich auf Anfrage gerne um das Ehrenamt beworben, da mich die Arbeit des BDH sehr beeindruckt.
Was findest Du wichtig an der Arbeit des BDH?
Ellinor: Ich finde es wichtig, dass auch in unserer Generation mehr Bewusstsein für das Thema Inklusion geweckt wird und darauf aufmerksam zu machen, dass es immer noch ein relevantes Thema ist. Auch die Gestaltung und Entwicklung der Sozialpolitik, an der sich der BDH aktiv beteiligt und einbringt, ist einer der Gründe, warum ich dieses Amt angetreten habe. Gerade in der aktuellen Situation, in der immer mehr Kürzungen im sozialen Bereich erfolgen, ist es wichtig, eine starke solidarische Gemeinschaft zu erhalten und zu fördern.
Hast Du selbst bereits Erfahrung in den Bereichen Teilhabe und Inklusion?
Ellinor: Ja, bereits als Kind war ich in einem Inklusionskindergarten und habe schon dort gesehen, wie wichtig es für behinderte Menschen ist, nicht ausgeschlossen zu werden. Ich finde es wichtig, dass man schon im jungen Alter lernt, Menschen mit Behinderungen als vollwertige Mitglieder der Gesellschaft anzunehmen. Ich habe auch bereits zwei Praktika im Krankenhaus gemacht und mich dort um Patienten mit verschiedensten Erkrankungen gekümmert.
Welche Ziele hast Du in Deiner neuen Funktion?
Ellinor: Ich möchte besonders junge Menschen informieren und für die Arbeit des BDH begeistern. Es wäre schön, wenn wir auch neue junge Mitglieder werben können, die sich im Ehrenamt aktiv in die Verbandsarbeit einbringen möchten. Ich freue mich sehr auf meine Aufgabe und bin dankbar für die Möglichkeit mich sozial zu engagieren und die Arbeit des BDH zu unterstützen.
Du möchtest Dich dafür einsetzen, dass niemand wegen Behinderung oder chronischer Erkrankung ausgeschlossen wird? Du hast eine Idee, wie Du die Arbeit des BDH für junge Leute in deiner Heimatregion voranbringen könntest? Melde Dich gerne bei deinem BDH-Kreisverband oder bei den BDH-Jugendbeauftragten Anna Urbach und Zishan Pacha.