Nach einer Erkrankung des Nervensystems – etwa nach einem Schlaganfall, einem Schädel-Hirn-Trauma oder einem neurochirurgischen Eingriff – steht für Betroffene und Angehörige eine zentrale Frage im Mittelpunkt: Wie gelingt der Weg zurück in ein aktives, selbstbestimmtes Leben?
Die neurologische Rehabilitation an den BDH-Kliniken gibt darauf individuelle Antworten – auf Basis modernster medizinischer Erkenntnisse und mit einem erfahrenen interdisziplinären Team aus Ärztinnen und Ärzten, Therapeutinnen und Therapeuten sowie Pflege- und Sozialfachkräften.
Seit über 70 Jahren betreibt der BDH Einrichtungen, die zu den Pionieren der neurologischen Rehabilitation in Deutschland zählen und deren Entwicklung bis heute aktiv mitgestalten.
Wir behandeln Menschen mit Erkrankungen und Schädigungen des zentralen oder peripheren Nervensystems sowie mit neuroorthopädischen Krankheitsbildern. Das Rehabilitationsangebot reicht von der neurologischen Frührehabilitation bis zur weiterführenden Rehabilitation und Anschlussheilbehandlung:
neurologische Frührehabilitation (Phase B) und neurologische Rehabilitation (Phase C, Phase D und AHB).
Jede Rehabilitation orientiert sich an der persönlichen Lebenssituation, den vorhandenen Fähigkeiten und den individuellen Zielen der Patientin oder des Patienten.






Das übergeordnete Ziel ist größtmögliche Selbstständigkeit und Teilhabe. Dazu erfasst das Rehabilitationsteam vorhandene Fähigkeiten, Funktionseinschränkungen, persönliche und soziale Ressourcen sowie individuelle Bewältigungsstrategien.
Auf dieser Grundlage entsteht ein fachübergreifender Rehabilitationsplan. Er berücksichtigt, dass neurologische Erkrankungen sehr unterschiedliche Bereiche betreffen können – etwa Bewegung, Wahrnehmung, Sprache, Gedächtnis, Aufmerksamkeit, Schlucken oder emotionale Steuerung.
Dazu erfassen wir Funktionsstörungen, persönliche und soziale Ressourcen sowie die individuellen Bewältigungs-Strategien jedes Einzelnen.
Je nach persönlichem Bedarf geht es darum,
In Einzel- und Gruppentherapien werden Funktionseinschränkungen so weit als möglich verbessert, gegebenenfalls unter Einbeziehung von Hilfsmitteln. Dazu nutzen wir durchgängige und dennoch flexible therapeutische Konzepte, die aktuelle neurobiologische, psychosoziale und lerntheoretisch begründete Erkenntnisse integrieren. Zur Rehabilitation kann auch die Anpassung der Umgebung an die neuen Möglichkeiten gehören.
Eine erfolgreiche neurologische Reha verbindet verschiedene Fachrichtungen. Ärztinnen und Ärzte, Pflegefachkräfte, Therapeutinnen und Therapeuten sowie Fachkräfte aus Sozialdienst und Beratung arbeiten eng zusammen. Viele Erkrankungen führen zu spezifischen Beeinträchtigungen von neurologischen Funktionen (z.B. in den Bereichen Wahrnehmung, Bewegung oder Verständigung). Behandlungsziele und Fortschritte werden gemeinsam abgestimmt und der Rehabilitationsplan bei Bedarf angepasst.
Die Therapeuten der einzelnen Disziplinen Hand in Hand mit Ärzten und Pflegenden für einen optimalen Rehabilitationserfolg. Interdisziplinarität ist an den BDH-Kliniken kein Schlagwort, sondern gelebte Praxis.
Je nach Krankheitsbild, Klinik und Rehabilitationsziel können unter anderem Physiotherapie, Ergotherapie, Sprach- und Schlucktherapie, neuropsychologische Therapie, aktivierende Pflege und sozialdienstliche Beratung zum Behandlungskonzept gehören.



